Technologie und Medienrealisation in Film und Video





30 Jahre Riedel | Firmenjubiläum    Ausgabe 11-12/17

Aus der Garage in die Welt

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Anfang Dezember feiert Riedel mit einem rauschenden Fest sein dreißigjähriges Bestehen. Ruodlieb Neubauer hat zu diesem Anlass mit Firmengründer und CEO Thomas Riedel über den Werdegang und die Zukunft der Firma und der Branche gesprochen.

Wenn man die Geschichte einer erfolgreichen Firma betrachtet, blickt man damit meist wie durch ein Fenster auf die jeweiligen ­Gegebenheiten in ihrem Umfeld. »Angefangen ­habe ich 1987. Ende der 80er-Jahre war unsere Branche eigentlich noch nicht als wirkliche Industrie anerkannt. Es war eher die Zeit, in der Diejenigen, die keinen ›ordentlichen‹ Beruf lernen wollten, irgendetwas mit Veranstaltungen gemacht haben und mit Bands herumgereist sind«, erzählt Thomas Riedel und weist im gleichen Atemzug darauf hin, dass an vielen Stellen einfach die Strukturen fehlten. Ausbildungsberufe wie die »Fachkraft Veranstaltungstechnik« oder den »Meister Veranstaltungstechnik« gab es einfach noch nicht. »In dieser Pionierphase der Branche sind wir gestartet. Das war recht spannend, es herrschte Aufbruchsstimmung. Heute würde ich sogar sagen, dass dies sicherlich mit ein Grund dafür ist, dass wir uns so entwickeln konnten, wie wir uns entwickelt haben.«

Es gab noch keine etablierten Firmen, man konnte »in einem weiten, blauen Ozean fischen, in dem noch viele Fische waren, aber praktisch kein anderer Fischer. »In dieser Phase bin ich zu einem Ausbilder für die ›Fachkraft Veranstaltungstechnik‹ geworden, obwohl ich das selbst gar nicht gelernt hatte.«

Das Thema der Event-Kommunikation musste sich in den 90er-Jahren noch entwickeln, die großen Events von Autoherstellern oder anderen Unternehmen entstanden gerade erst. Die Event-Agenturen, die zu dieser Zeit gegründet wurden und in Folge stark wuchsen, befanden sich in ­einer regelrechten Goldgräberstimmung. Die Vorstände der Firmen wollten bestimmte Events unbedingt haben – die Freigabewege der Budgets unterschieden sich damals beträchtlich von heutigen Gepflogenheiten.

»In dieser Phase konnte man sehr viel bewegen, weil die Kreativität und besonders der Reiz, etwas überhaupt möglich zu machen, an vorderster Stelle standen. Ich habe mich mit unserem anfangs noch kleinen Team auf Kommunikationstechnik konzentriert – wir haben uns da in einer feinen Nische bewegt.« Thomas Riedel kommt selbst aus der Veranstaltungs-, Licht- und Tontechnik. Da sich bald immer mehr Anbieter in der Nische tummelten, spezialisierte man sich weiter. Wobei das Thema Funk eher durch einen Zufall entstand, wie Thomas Riedel erzählt. »Hier reagierten wir eigentlich eine ganze Weile nur auf den Marktbedarf, da es eigentlich nichts gab, und gleichzeitig extrem viele unterschiedliche Anforderungen gestellt wurden. Jemand musste von A nach B funken, möglicherweise mit einem hochqualitativen Audiosignal, das man irgendwo hören musste. Es gab ein Schiff auf dem Rhein oder am Main, auf dem man denselben Ton haben wollte, der auch rechts und links am Ufer zu hören war. Oder man hatte eine Band am Schiff. Die dazu ­nötigen Funk-Lösungen gab es damals noch nicht.« Riedel baute sie, weshalb der Name Riedel sehr stark mit einer Kompetenz für Funk verbunden wurde. »Wir haben damals viel Know-how akkumuliert, das bis heute sehr wertvoll ist.«


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Ausgabe
Oktober / November 2019

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