Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Fujifilm Archive Services | Advertorial    Ausgabe 02/18

Fujifilms Antwort auf die Cloud

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Björn Reissig ist der Manager des Bereiches »Archive Solutions und Services« der Fujifilm Recording Media GmbH. Das Konzept für ein technisches Service-Center setzte er Mitte 2004 um – wofür er 2006 den Inno­vationspreis der Fujifilm Corporation verliehen bekam. Seit 2009 ist er für die Entwicklung und Leitung der Archivierungslösung »Fujifilm Archive Services« zuständig, die er Hermann Mader erklärte.

 

Professional Production:

Herr Reissig, was kann ich mir unter Fujifilm Archive Services vorstellen?

Björn Reissig:

Als erstes würde ich sagen, dass Fujifilm Archive Services ein externes Langzeitarchiv betreiben. Das Besondere dabei ist, dass diese über ein migrationsfreies, offenes Format verfügen. Dies ermöglicht es, Daten langfristig über Jahre zu sichern und, was noch wichtiger ist, auch über 10, 15 Jahre oder länger einfach und unkompliziert zurückzulesen. Des Weiteren bietet das Archiv die Möglichkeit, ältere Technologien mit in den Ablauf einzubinden. Das heißt, ich muss keine Restores von älteren Generationen anfertigen, ich kann direkt mit den Daten arbeiten! So kann ich diese sofort auf neuere ­Medien migrieren. Das System, inklusive aller Komponenten, wurde komplett von Fujifilm ent­wickelt, weshalb wir flexibel auf Kundenanforderungen reagieren können.

Anzumerken ist außerdem, dass wir nicht davon abhängig sind, bestimmte Lizenzen zu zahlen oder Rücksprache mit Dritten zu halten. Was Fujifilm Archive Services von vielen anderen Mitbewerbern unterscheidet, ist, dass wir unser Rechenzentrum als isoliertes System entwickelt haben. Dieses System lässt keine schädlichen Einflüsse von außen zu, da es schlichtweg keine Verbindung zur ­Außenwelt besitzt. Die einzige Verbindung, über die es verfügt, ist das »Turnschuh-Netzwerk« zwischen dem System und dem externen Webserver, welcher den Index der Kundendaten enthält. Es gibt also nur Operators, die zum Archiving Core laufen und die Medien von Punkt A zu Punkt B bewegen, damit diese Verbindung existiert. Natürlich gilt es zu beachten, welche Daten ich in meinem Backup benötige und wie ich mein Archiv strukturiere.

 

Professional Production:

Was macht den Unterschied zwischen Backup und Archiv aus?

Björn Reissig:

Der Definition nach ist Backup eine Speicherart von Daten, welche dazu dient, ein System nach einem Ausfall möglichst schnell wieder in Funk­tion zu setzen. Dabei müssen Backups generell tagesaktuell, hochverfügbar und das tägliche ­Datenaufkommen abbilden. Ein Archiv dagegen ist die willentliche Entscheidung, Daten langfristig aufzubewahren.

Dazu gehört an erster Stelle die Konkreti­sierung, welche Daten archivwürdig sind, anschließend müssen diese in ein System integriert werden, welches die Daten korrekt aufbewahren kann. Unsere Lösung kann auch in diesem Bereich unterstützen und Kunden aufzeigen, wo die Grenzen zwischen Backup und Archiv verlaufen.

Wir schauen uns als erstes an, welche Informationen vom Kunden benötigt werden. Die meisten Daten, die wir erhalten, kommen aus Storage- oder Backup-Umgebungen. Wir zeigen dem Kunden zuerst, welche Daten aktuell vor­liegen. Ein Beispiel wären z.B. temporäre Installationsdateien. Diese gehören natürlich in ein ­Backup, jedoch nicht in ein Archiv. Genauso verhält es sich mit proprietären Zusatzinformationen. Ich brauche die RAW-Files, das geschnittene Material etc., aber diese zusätzlichen Informationen benötige ich nicht. Diese Dateien vergrößern ein System enorm.


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Ausgabe
August / September 2019

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In der PP August-September Ausgabe gibt’s
das erste von drei Schneider-Kreuznach Advertorials.

Wer aufmerksam liest, kann die Fragen im Februar Gewinnspiel beantworten. Viel Glück!