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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





NAB Las Vegas 2018 Teil 1 | MESSE-SPECIAL    Ausgabe 06/18

Heißer Wind in der Branche

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Verglichen mit dem Umbruch durch die IP-Technologie war die Digitalisierung für die Broadcast-Branche ein laues Lüftchen. Da half auch die Tiefkühlung der Hallen in Las Vegas wenig, durch die Ruodlieb Neubauer wieder raste.

Während bei den Kamera- und Objektivherstellern der Trend in Richtung Vollformat, wie immer es auch heißen mag, ungebrochen ist, sehen sich die Hersteller besonders von »traditionellem« Broadcast-Equipment mit einem Umbruch konfrontiert, dessen zweite Auswirkungen (die ersten sind schon lange durch) auf der NAB an so manchen Stellen zu sehen waren.

ARRI

Zur NAB hatte ARRI bereits die ersten Exemplare der neuen Large-Format-Kamera Alexa LF aus­geliefert. Sie war natürlich das Hauptthema am Stand, allerdings sei hier auf den ausführlichen Bericht in der Februar-Ausgabe verwiesen. Bei ARRI rechnet man übrigens damit, dass Kameraleute, die bisher mit der Alexa 65 drehten, diese auch weiterhin nutzen wollen. Aufgrund der weitaus größeren Stückzahlen wird es allerdings mehr Möglichkeiten geben, mit der Alexa LF große Bilder zu machen – wenn auch nicht ganz so groß wie mit der Alexa 65. Diese haben allerdings gar nicht so wenige DoPs in Formaten genutzt, die nun mit der Alexa LF zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Faktor für Produktionen ist, dass die Sensorpunkte der Kameras aus der Alexa-­Familie gleich aufgebaut sind, sodass das Material nicht nur leichter gemischt werden kann, sondern gleich reagiert, selbst wenn man im Colorgrading die Farben oder Helligkeiten stärker verändert.

Weit über die Erwartungen hinaus haben sich die Bestellungen für die Signature Primes ent­wickelt. Mehr dazu folgt im Teil 2 in der nächsten Ausgabe. 

Praktisch im gleichen Gehäuse wie beim Vorgänger kommt der Arriscan XT, auf den man den Arriscan auch upgraden kann. Wie der Name schon verrät, wird hier der Sensor der Alexa XT eingesetzt, wobei dieser auch in der neuen Ver­sion des Arriscan im Rahmen des Microscanning mittels Piezo-Elementen zwischen vier Positionen verschoben wird. Der Filmtransport ist gleich geblieben, es ist wieder möglich, im Soft-Archiv-­Modus je nach Zustand des Film-Materials verschiedene Parameter wie z.B. die Beschleunigung des Filmes, dessen Spannung durch die Motoren oder die Korrektur der Position des Bildes während des Transportes zu beeinflussen. Ebenfalls vorhanden ist die diffuse LED-Lichtquelle, welche die Sichtbarkeit von Schrammen reduziert und keine Hitze erzeugt, was eine Voraussetzung ist, um z.B. leicht entzündlichen Nitro-Film zu scannen. Ebenfalls bekannt ist das Wetgate-System mit der speziell entwickelten Flüssigkeit, um Kratzer und Staub auszugleichen. Das optische System ermöglicht auch hier variable Vergrößerungsmaßstäbe, um ungewöhnliche Bildgrößen oder geschrumpften Film optimal abzubilden.


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