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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





VOLUCAP STUDIO BABELSBERG | KAMERA-TECHNOLOGIE    Ausgabe 09-10/18

Voxel-Wolken-Generator

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Vor Kurzem wurde im fx.center in Potsdam-Babelsberg das erste kommerzielle volumetrische Studio auf dem europäischen Festland eröffnet. Ruodlieb Neubauer sprach mit Dr. Johannes Steurer, Teamlead Future Trends & Technology bei ARRI über die Hintergründe.

Startschuss für Volucap (v. l.): Sven Slazenger (Interlake), Dr. Carl L. Woebcken (Studio Babelsberg), Minister Albrecht Gerber, Peter Kauff (Fraunhofer HHI), Schauspielerin Emilia Schüle, Dr. Johannes Steurer (ARRI), Frank Govaere (UFA) sowie Sven Bliedung (Volucap) © ARRI / Stefan Kny

Startschuss für Volucap (v. l.): Sven Slazenger (Interlake), Dr. Carl L. Woebcken (Studio Babelsberg), Minister Albrecht Gerber, Peter Kauff (Fraunhofer HHI), Schauspielerin Emilia Schüle, Dr. Johannes Steurer (ARRI), Frank Govaere (UFA) sowie Sven Bliedung (Volucap) © ARRI / Stefan Kny

Die Gruppe von Dr. Steurer arbeitet u.a. an der Entwicklung von Technologien und Businesskonzepten für Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Die Beteiligung von ARRI am neu gegründeten Studio Volucap GmbH passt also sehr gut in den Aufgabenbereich. Auch die Liste der weiteren Gesellschafter gibt einen Hinweis darauf, dass zukünftige Entwicklungen auf diesem Gebiet durchaus für verschiedene Anwender interessant sind: Fraunhofer HHI, Interlake System, Studio Babelsberg und die UFA. Geplant und gebaut wurde das Studio durch das Fraunhofer HHI. Vor allem die Lichtkonzeption und Realisierung erfolgte durch die ARRI System Group. 

Technisches Konzept

Bei dieser Aufnahmetechnik werden 32 Kameras eingesetzt, die als 16 Stereopaare um das Aktionsvolumen verteilt angeordnet sind – acht Paare in mittlerer Höhe, vier Paare in Bodennähe schräg von unten, und vier Paare, die das Geschehen von oben betrachten. Die Kameras sind zueinander seitlich versetzt, sodass auch horizontal weitere Blickwinkel hinzukommen. Auf diese Weise kann man Scans herstellen und davon, nach dem Prinzip der photogrammetrischen Rekonstruktion, 3D-Modelle.

Als Scan-Module fungieren nicht, wie man angesichts ARRIs Gesellschafter-Funktion vermuten würde, Alexa Minis, sondern Ximea xiB – die Zielsetzung des Studios ist eine komplett andere als jene, wofür die Alexa konzipiert wurde: »Unsere Kameras haben zur Aufgabe, schöne Bilder im ästhetischen Sinne zu machen, die hier verwendeten werden eher als Messkameras eingesetzt.« Das Resultat ist ein rekonstruiertes 3D-Objekt, das ganz im CGI-Stil als Drahtgittermodell plus Textur-Map existiert.


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