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Marteria Rostock | Produktionsbericht    Ausgabe 11-12/18

Der schönste Abend seines Lebens

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Vierzehn ARRI Alexa Minis und eine Amira. Davon sechs Alexa Minis mit Anamorphoten bestückt. Bei einer Aufzeichnung eines Livekonzertes. Von Marteria.Regisseur Martin Müller, Inhaber der Produktionsfirma rcntv, und Co-Regisseur Jochen Trauter haben Hermann Mader einiges über diese Produktion erzählt.

 

Livekonzerte auf Blu-ray oder meist sogar noch auf die bereits altertümliche DVD zu bannen, ist in Zeiten immer noch beständig sinkender Verkaufszahlen physischer Bilddatenträger für die Musikindustrie zu einem Geschäft geworden, bei dem die Auswertung auch noch des allerbedenklichsten, aber dafür billigen Archivschnipsels aus TV-Urzeiten vor die Produktion von neuem HD- oder gar 4K Material geht. Ob das der richtige Weg aus der Misere ist, darf zumindest stark angezweifelt werden. Konzertstreaming, idealerweise als Pay-per-View und zusätzlich mit Werbe- und Sponsorengeldern versehen, ist die große Hoffnung, notwendige Zusatzeinnahmen generieren zu können. Doch noch tröpfelt da eher das Geld als dass es flutet.

So folgt die Live-Blu-ray der Spur des Videoclips. Einst anerkannte Kunstform und üppig mit Produktionsgeldern der Musikindustrie ausgestattet, werden heute überwiegend billigst die immer gleichen (DSLR-)Bilder abgedreht. rcntv aus Nürnberg hatte keine Lust mehr »auf diese McDonaldisierung unseres Könnens, die ständige, immer noch schlimmer werdende Budgetdiktatur und die daraus folgende Erosion unserer Gagen«. Man verabschiedete sich spätestens 2008 weitestgehend aus diesem Segment, zumal die Passion von Inhaber und Regisseur Martin Müller schon immer beim Livekonzert lag. Mit Produktionen für u.a. Unheilig, Schiller, Adoro, Tarja, Saga, Adel Tawil feat. Sido und MoTrip hat man sich ein Showreel und einen Ruf erarbeitet, der am 1. September in Rostock zur 16-Kamera-Aufzeichnung des wohl größten Einzelkonzertes eines deutschen Rappers führte. Dabei war vordergründig nicht die Anzahl der Kameras beeindruckend, sondern der Umstand, dass bis auf die Drohne, eine DJI Inspire 2, nur Alexa Minis und eine Amira von ARRI zum Einsatz kamen und die szenisch wichtigsten Kameras mit Anamorphoten aus­gestattet wurden.


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