Technologie und Medienrealisation in Film und Video





100 Jahre Bauhaus – Eröffnung | Produktionsbericht    Ausgabe 03/19

Kontrast-Broadcast

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Am 16.01. übertrug Arte die Veranstaltung »100 Jahre Bauhaus – das Eröffnungsfestival« im Livestream. Im Rahmen der vom ifbbw – Institut für Bildbewegung produzierten Übertragung wurden sechs Kameras von ARRI sowie ein Schienenkamerasystem und ein Remote Head von Blackcam eingesetzt. Katharina Dockhorn berichtet.

© ifbbw – Institut für Bildbewegung / Kolja Skrzypczynski

© ifbbw – Institut für Bildbewegung / Kolja Skrzypczynski

 

Das Eröffnungsfestival am 16. Januar stand unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der das Event in der Akademie der Künste Berlin vor dem Konzert feierlich eröffnete. Das Programm der Auftakt­woche verantwortete Bettina Wagner-Bertelt. Speziell für diesen Anlass hatte Jazzpianist Michael Wollny das Werk »Bau.Haus.Klang. Eine Harmonielehre« konzipiert. Wenige Tage später wurde das Konzert auch auf der großen Leinwand im Berliner Kino »International« gezeigt.

Produzent Mark Rump und Regisseur Thomas Janze standen vor der Aufzeichnung vor der Herausforderung, das punktuelle Lichtkonzept von Oskar Dammel auf Bildschirm und Leinwand zu übertragen. Es bedurfte Kameras mit großem Dynamikumfang, um sowohl in den Lichtern als auch in den dunklen Bereichen des Bildes noch Zeichnung zu haben. Zudem sollte die Übertragung das spezielle Performance-Konzept der Musiker widerspiegeln. Allerdings blieb wenig Zeit, um die Bedürfnisse der Künstler und die technischen Parameter der Aufzeichnung abzustimmen – die komplette Technik konnte erst drei Stunden vor Beginn der Generalprobe am Veranstaltungstag eingebaut werden.

Während des ausverkauften Konzertes saßen Zuschauer an Vorder- und Rückseite der Bühne. Die Musiker, Michael Wollny, Piano; Wolfgang Heisig, Phonola; Leafcutter John, Electronics und Max Stadtfeld, Drums, platzierten ihre Instrumente linear in einer Reihe. Saxofonist Emile Parisien stand vor den Kollegen – abwechselnd auf beiden Seiten. So konnten alle Zuschauer jedes Ensemblemitglied gleichermaßen bewundern. Meist waren die Musiker durch harte Kunstlichtspots beleuchtet, oft waren selbst in der vordersten Reihe des Zuschauersaales nur ihre Hände und Gesichter zu erkennen. Das Übertragungs- und Aufzeichnungskonzept wurde von Regie und Produktion gemeinsam erarbeitet und von mehreren Unternehmen gemeinsam umgesetzt.


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