Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Snowdance 2019 | Festivalbericht    Ausgabe 03/19

Mehr Film!

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Mit neuem Konzept (s.o.), aber weniger Sponsoren, ging das Landsberger Indie-Festival in die sechste Runde. Die Filmemacher kamen bis aus Japan. Und doppelt so viele Zuschauer. Ruodlieb Neubauer war einer von ihnen.

 

312 Einsendungen aus 41 Ländern, davon wurden 20 Lang- und 30 Kurzfilme gezeigt – zu sehen gab es in den neun Tagen genug. Da war es durchaus hilfreich, dass zumindest die Langfilme mehrfach programmiert waren. Schließlich wurden auch noch Indie-Serien vorgestellt, und dann gab es ja die vier Kurzfilm-Nächte – zusammengestellt als »Black Shortz«, »Dramatic Shortz«, »Lunatic Shortz« und »Epic Shortz«. Diese erfreuen sich beim Publikum immer größerer Beliebtheit, weshalb man über die Jahre von der Licca-Lounge am Lech über die Säulenhalle nun im Stadt-Theater gelandet ist. Von den zwölf Besuchern des allerersten Abends vor sechs Jahren waren die Zahlen ja schnell weit weg gekommen. Wer das Eine oder Andere nicht schaffte, konnte es immer noch in der Delo Media Lounge an Mac Book Pros sehen. Der Hersteller von Spezial-Klebstoffen ist ein treuer Sponsor des Festivals. 

Diese Einrichtung ist auch praktisch, wenn man jemandem einen Film empfehlen will. Z.B. den Film der Matinee, »The Evil Within« von Eduardo A. Rufeisen. Obwohl kein typischer Indie-Film, war er von den Veranstaltern ganz bewusst ins Programm genommen worden, »weil es in dieser Zeit wieder mehr als notwendig geworden ist, Zeichen zu setzen«, wie Festivalleiter Tom Bohnsagte. Die Art und Weise, wie darin die geschichtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Umstände analysiert werden, die ein Regime ermöglichten, das den Holocaust betrieb, strengt zwar an, ist aber extrem lehrreich. Von Lehrern begleitet, wäre dies ein lohnendes Projekt am Ende der Oberstufe, für Sender mit öffentlichem Bildungsauftrag ebenfalls. Parallelen zu heutigen Entwicklungen waren einige zu finden.

Machtmissbrauch beim Film

Um Macht und Macht-Missbrauch, allerdings in 
anderen Ausprägungen, ging es auch in drei 
Foren mit abschließender Podiumsdiskussion: Die Macht der Gatekeeper, Machtmissbräuche im TV- und Filmsystem, MeToo – was lernt die Branche daraus? An den drei Foren, aus denen das Landsberger Manifest entstand, das hier wiedergegeben ist, nahmen als Gesprächspartner PeterEngelmannRobertoGuerraChristianLexBeateMaesValerieNiehausund Götz
Ottoteil. Moderator und Auf-den-Punkt-Bringer war wieder WernerLauff.


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Ausgabe
August / September 2019

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