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Berlinale 2019 | Festivalbericht    Ausgabe 03/19

Bereit zum Neustart!

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Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin waren für Dieter Kosslick die letzten. Seine Bilanz kann sich sehen lassen – für die diesjährigen Filme galt das nicht immer. Sonja M. Schultz über ein Festival, das sich kräftig gewandelt hat und weiter verwandeln wird.

© Sonja M. Schultz

© Sonja M. Schultz

 

Kosslick, die letzte – und Cut! Nach 18 Jahren verabschiedete sich der Berlinale-Leiter mit einem Filmfest, das so bunt, divers und überfordernd war wie eh und je. Insgesamt kann der 70-Jährige guten Gewissens auf eine Erfolgs­story zurückblicken. Als er 2001 als Nachfolger von Moritz de Hadeln seinen Festivaldienst antrat, wurden noch deutlich unter 200.000 Kino­tickets verkauft, heute sind es 335.000, Tendenz steigend. Das größte Publikumsfestival der Welt gibt sich nicht elitär, hier soll möglichst jeder an Karten herankommen. Dabei sind die auf zahl­reiche Sektionen und Nebensektionen verteilten 400 Filme Fluch und Segen zugleich: Wer kann das alles sehen?! Niemand – dennoch finden auch die abseitigsten Werke ihr Publikum. Unter Kosslicks Ägide hat sich das Programm weiter aus­differenziert, Kritiker sagen »zerfleddert«. 

»Ber­linale Special« ist für die Stars zuständig, »Perspektive Deutsches Kino« für den Nachwuchsfilm, »Berlinale Series« für TV- und Netz­formate. »Generation« bringt starke Kinderfilme auf die Leinwand und junges Publikum in den Saal, »Native« schaut über den westlichen Tellerrand aufs indigene Kino. »Berlinale goes Kiez« 
bezieht Kinobetreiber aus der ganzen Stadt mit ein, und das »Kulinarische Kino« verbindet hochpreisige Eventkultur mit einem politischen Blick aufs Essen. »Talents«, die wohl spannendste der Neuerungen, hat sich zu einer starken Plattform für Newcomer entwickelt. Und der European 
Film Market ist inzwischen einer der größten der Welt. Die Berlinale pulsiert und lebt an allen Ecken und Enden.


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