Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Arri: Kameratage Dok.forum | Eventbericht    Ausgabe 08-09/19

Bildästhetik und Technikwandel

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Unter dem Motto »Beyond the Images« stand beim DOK.forum des diesjährigen DOK.fest München die Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwei ganze Tage im Zentrum. Romain Geib berichtet.

Verleihung des ARRI Amira Award 2019. v.l.: Jury-Mitglieder Stefan Dux, Marcus Winterbauer, Britta Becker, Festivalleiter Daniel Sponsel, Maggie Olkuska, Stephan Schenk (ARRI), Prof. Michael Leuthner Quelle: Dok.fest

Verleihung des ARRI Amira Award 2019. v.l.: Jury-Mitglieder Stefan Dux, Marcus Winterbauer, Britta Becker, Festivalleiter Daniel Sponsel, Maggie Olkuska, Stephan Schenk (ARRI), Prof. Michael Leuthner Quelle: Dok.fest

 

Im Rahmen seiner zweiten Auflage thematisierte das DOK.forum in der Veranstaltungsreihe »Beyond the Images« dieses Jahr die
Entwicklung der Aufnahmetechnik beim Dokumentarfilm und den Einsatz von Actioncams, Drohnenkameras, Smartphones bis hin zur VR-, AR-Technik und der volumetrischen Aufnahme.

In Gastbeiträgen der Zürcher Dokumentarfilmtagung der Hochschule der Künste Zürich (ZHdK) wurden ausgewählte Teile des ZDOK19-Programms vorgestellt. Dabei ging es zwei Tage lang um grundlegende Fragestellungen der dokumentarischen Kameraarbeit, um interessante Einblicke in ein Forschungsprojekt zur Bildästhetik sowie um Erfahrungen mit der Personalunion von Regie und Kamera beim Dokfilm, vorgetragen von Filmemacher Alexander Nanau.

Wandel der Bildästhetik

Die Keynote von Prof. Christian Iseli von der ZHdK thematisierte insbesondere die Frage der Bild­gestaltung und die Erforschung des Wandels der Bildästhetik im Dokumentarfilm der letzten 30 Jahre unter dem Aspekt: Wie viel eingreifende Einflussnahme ist im Dienst der optimalen Bild­gestaltung sinnvoll? In den zurückliegenden Jahrzehnten hätten Dokumentarfilmer, so Prof. Iseli, wie etwa Richard Leacock und D. A. Pennebaker mit dem »Direct Cinema« oder dem »Uncontrolled Cinema« in den 60er Jahren – zeitgleich mit Jean Rouchs »Cinéma Vérité« in Frankreich – unterschiedliche Arbeitsstile im Dokumentarismus verfolgt. Damals wie heute habe der Dokumentarfilm sich jeweils neuester Technologien bei der Bild- und Tonaufnahme bedient. Denn narrative Dokumentarfilme lebten immer von ihrer Unmittelbarkeit. Wichtigste Voraussetzung: ein möglichst flexibles Equipment, mit dem man unabhängig von Lichtverhältnissen, Aufnahmedauer oder helfender Crew schnell reagieren und dabei möglichst kreativ und qualitätsvoll drehen kann. Im Rahmen ihrer jüngsten Studienprojekte im Forschungsschwerpunkt »Film« der Züricher Hochschule der Künste wurden u.a. die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Filmästhetik, das Handwerk und die Rezeption untersucht.


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Ausgabe
August / September 2019

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