Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Podiumsdiskussion zum Serien-Hype | Eventbericht    Ausgabe 08-09/19

Goldrausch

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Der aktuelle Hype um die Serien bringt Chancen, aber auch jede Menge Herausforderungen. ARRI Media machte dies zum Thema einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Filmfest München. Romain Geib war vor Ort.

Sven Nuri, Postproduction Supervisor, Robert Marciniak, Geschäftsführer/Produzent Lieblingsfilm, Corinna Mehner, Geschäftsführende Gesellschafterin/Produzentin blue eyes Fiction, Gabriele Pfennigsdorf, Stellv. Geschäftsführerin/Förderreferentin TV FilmFernsehFonds Bayern, Jana Burbach, Drehbuchautorin/Teil des Writers Rooms von »Bad Banks«, Josef Reidinger, Geschäftsführer/Produzent ARRI Media, BVK-GF Dr. Michael Neubauer (Moderation) © Heiko Meyer/ ARRI

Sven Nuri, Postproduction Supervisor, Robert Marciniak, Geschäftsführer/Produzent Lieblingsfilm, Corinna Mehner, Geschäftsführende Gesellschafterin/Produzentin blue eyes Fiction, Gabriele Pfennigsdorf, Stellv. Geschäftsführerin/Förderreferentin TV FilmFernsehFonds Bayern, Jana Burbach, Drehbuchautorin/Teil des Writers Rooms von »Bad Banks«, Josef Reidinger, Geschäftsführer/Produzent ARRI Media, BVK-GF Dr. Michael Neubauer (Moderation) © Heiko Meyer/ ARRI

 

 

Dazu diskutierten – orchestriert von BVK-Geschäftsführer Dr. Michael Neubauer – die Produzent/innen Corinna Mehner (blue eyes) und Robert Marciniak (Lieblingsfilm), die Writersroom-erprobte Drehbuchautorin Jana Burbach, die FFF-Förderreferentin Gabriele Pfennigsdorf, sowie die beiden ARRI-MEDIA-Postproduktionsspezialisten Josef Reidinger und Sven Nuri. Anlass ist der derzeitige Serien-Boom, den vor allem Streamingdienste wie Netflix, Amazon und Sky – ähnlich einer neuen Goldgräberzeit – in der deutschen Produktionslandschaft ausgelöst haben.

Nachfrage und Angebot

Die massive Nachfrage-Situation hat die hierzulande kontinuierlich abgespeckten Strukturen in der Medienproduktion offengelegt und die Branche kalt erwischt. Schleichend reduzierte sich der Fachkräftemarkt aufgrund (nicht nur) öffentlich-rechtlicher Sparzwänge, durch technischen Wandel und immer drastischere Arbeitsbedingungen. Jetzt soll wieder massiv aufgestockt werden, die Ausbildung angekurbelt und fehlendes Talent vom Studium weg abgeworben werden.

Da erscheint Umstrukturierung als das Gebot der Stunde: die Produktion müsse logistisch und personell auf Serienherstellung adaptiert werden. Aus Sicht des Postpro-Dienstleisters vertraue man dabei, so Josef Reidinger, auf die Qualität deutscher Produktionen, sei es inhaltlich oder kreativ.

Der Produktionsstandort verfüge noch immer über ein enormes Potenzial an krea­tiven Kräften, Regisseuren, DoPs, Schauspielern, eine hervorragende Technik und effiziente Infrastrukturen, die sich »skalieren« ließen.

Investition und Unterstützung

Auf Produzentenseite bestehen die Herausforderungen im schnellen Entwickeln neuer Projekte und der Beschaffung entsprechender Anschub­finanzierungen. Unterstützend zur Seite stehen ihnen dabei die regionalen Förderer wie der FFF-Bayern. Die förderten, wie Gabiele Pfennigsdorf klarstellte, nicht die auftraggebenden TV-Anbieter, sondern primär die Autoren und Produzenten der Projekte mit Blick auf den Wirtschaftseffekt am Standort.


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Ausgabe
August / September 2019

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