Technologie und Medienrealisation in Film und Video





ArsenalFX Color | AJA HDR Image Analyzer    Ausgabe 08-09/19

HDR-Workflow in der Praxis

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Der im kalifornischen Santa Monica beheimatete Full-Service-Postpro-Dienstleister ArsenalFX Color ist auf Fernseh-Serien spezialisiert, die zunehmend in HDR ausgeliefert werden. Senior Colorist Rory Gordon und ihr Team vertrauen dabei auf den HDR Image Analyzer V1.1 von AJA. Hermann Mader berichtet.

 

Von ArsenalFX kann man durchaus behaupten, dass das Geschäft läuft. Im Schnitt
arbeitet das Studio durchschnittlich an fünfzehn bis sechzehn Fernsehserien, von Medizin-Epen der großen Networks wie »Grey‘s Anatomy« und »The Good Doctor«, »Ballers« und »Silicon Valley« bis hin zu »One Day at a Time« und vielen anderen. Für die vergangenen zwei Seasons wurden bereits einige Serien in HDR in PQ und HDR10 endgefertigt, in diesem Jahr liefert ArsenalFX auch zwei Serien für Netflix in Dolby Vision aus, eine wurde mit Hilfe des AJA FS HDR auch am Set in HDR betrachtet.

Um die künstlerischen Intentionen sowohl in SDR als auch in den vielen HDR-Standards bis zu den entsprechenden Endgeräten bringen zu können, nutzen Rory Gordon und ihr Team einige extrem nützliche Funktionen des AJA Image Analyzers, wie die Chefcoloristin erklärt: »Wir arbeiten hier in einem sehr kooperativen Prozess
und nutzen die Herangehensweise des Bienenschwarms als Philosophie, um Wissen und Informationen möglichst schnell und gleichmäßig über alle Workflows zu verteilen, deren Endprodukte in PQ, HDR10 oder Dolby Vision ausgeliefert werden. Das hilft uns, so schnell wie möglich darauf reagieren zu können, wenn Vorgaben verändert werden. Deshalb passt der HDR Image Analyzer so gut hierher, weil er uns erlaubt, genau zu veranschaulichen, wie unsere Farbe sich zwischen Rec.709, P3 oder 2020 verändert.«

Anwendungen

Für den Image-Analyzer hat man bei ArsenalFX zwei Haupt-Anwendungen: im direkten HDR-­Betrieb, sowie für die Evaluierung und die Color­Science im Workflow. »Wenn wir den Image Ana­lyzer für die täglichen HDR-Passes einsetzen, machen es die voreingestellten Optionen einfach. Beim Umschalten zwischen SDR und HDR wird man gleichzeitig in den entsprechenden Farbraum versetzt. Weil HDR-Deliverables so viele ­Varianten haben können, ist es wirklich hilfreich, dass gleichzeitig die eingestellten Optionen zum Zuge kommen, außer sie werden von zusätz­lichen Einstellungen überschrieben.

Wenn man z.B. eine Show hat, die von Rec. 2020 kommend in P3 ausgeliefert wird, und man zwischen HDR und SDR umschalten muss.« Auch die verschiedenen Auflösungen müssen korrigiert werden, was über Optionen einfach ein­gestellt werden kann.


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Ausgabe
August / September 2019

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