Technologie und Medienrealisation in Film und Video





20 Jahre Sommer cable | Firmenjubiläum    Ausgabe 08-09/19

Kabel-Bäckerei

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Aus Anlass des 20. Jubiläums haben wir Sommer cable in Straubenhardt besucht. Prokurist und Product Manager Pascal Miguet hat Ruodlieb Neubauer einiges über die Firma und zum Thema Kabel erzählt.

 

Begonnen hat Sommer cable winzig klein. Allerdings saß man bereits in einem größeren Gebäude. Das hängt damit zusammen, dass Friedhelm Sommer, der die auf Robotergreifer spezialisierte Firma Sommer-automatic aufgebaut hatte, sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen und verkaufen wollte.

Rainer Blanck, der schon bei Sommer-automatic Geschäftsführer war, und Pascal Miguet hatten sich auf einem Konzert von Manfred Manns Earth Band getroffen und festgestellt, dass sie fast ein identisches Vertriebskonzept – über Kataloge – favorisierten.

Bis heute hat Sommer cable übrigens keinen Außendienstverkäufer eingestellt. Zur Verstärkung des Supports arbeitet Sommer cable mit der Handelsvertretung Michael Schoebel aus dem Schwarzwald zusammen. Es gibt den bekannt umfangreichen gedruckten Katalog sowie den Online-Shop unter www.sommercable.com.Jede Variante hat ihre Vorteile, und es gibt gute Gründe dafür, dass Sommer cable den Wälzer produziert.

Pascal Miguet hatte vor seiner Anstellung bei Sommer cable einen Kabelvertrieb aufgebaut, und war praktisch nebenbei in die Geheimnisse eines Kabelwerkers eingeweiht worden. Er zeigte dem CEO Rainer Blanck, wie viel Musik in dieser Branche steckte, und CEO Friedhelm Sommer gab das Geld, das man so braucht, um eine Firma dieser Art vernünftig auf die Beine zu stellen. Z.B. sollte man Kabel selbst produzieren können. Der Audio- bzw. Videobereich ist in der Welt der Kabelproduktion mengenmäßig so unbedeutend, dass die Hersteller, wenn sie einen großen Auftrag bekommen, die Produktion für den kleinen Kunden blockieren. Wer dort nebenher mitschwimmt, bekommt zwangsläufig Probleme.

Ein gutes Drittel der Produktion geht heute an OEM-Kunden. »Wenn man Kabel produzieren will, ist OEM wichtig, weil alles über die Kupfermenge läuft. Nur wenn man große Mengen bestellt, bekommt man auch gute Kupferqualität«, weiß Pascal Miguet. In der KFZ-Branche wird z.B. OFC-Kupfer Klasse 6N eingesetzt. Dieses Kupfer wird von Schlacke besonders gereinigt. »Das ist zwar etwas teurer, aber das eigentliche Problem ist, dass man es erst mal bekommen muss.«

Durchbruch

Angefangen hat es mit Meterware. »Das waren Lautsprecherkabel, Mikrofonkabel und Instrumentenkabel. Videokabel kamen drei Jahre danach hinzu«, erzählt Pascal Miguet. Natürlich Kabel für Analog-Video. Digitalkabel waren erst ein paar Jahre später an der Reihe.

Einen speziellen Durchbruch, von dem an das Geschäft beinahe sprunghaft Fahrt aufnahm, hatte Sommer cable sogar mehrmals.


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Ausgabe
August / September 2019

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