Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Sea of Shadows | Produktionsbericht    Ausgabe 10-11/19

Der Schöpfung Krone

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Nach »The Ivory Game« startet Richard Ladkanis nicht minder spannende Doku »Sea of Shadows« – nach Aufführungen in ausgesuchten Kinos – am 09.11. in 172 Ländern bei National Geographic. Ruodlieb Neubauer sprach mit Richard Ladkani und seinem Tonmann Roland Winkler über die Produktion.

 

Richard Ladkani konzentriert sich seit einigen Jahren auf spezielle Dokus, einer Welt, in der er Herzensangelegenheiten mit seiner Firma Malaika Pictures umsetzen kann. Auch wenn dies mitunter ziemlich gefährlich ist. Denn in gar nicht so wenigen Gegenden der Welt ist es – im Gegensatz zu den Ländern Mitteleuropas, das vielbemaulte Deutschland und Österreich eingeschlossen – nicht ohne Gefahr für Leib und Leben mög- lich, nachzuforschen und Miss-Stände ans Tageslicht zu bringen. Etwa wenn profitgierige Kreise eine Spur der Verwüstung durch ihre Umgebung ziehen. Dies geschieht besonders in Ländern, in welchen die Demokratie und die Mechanismen zu ihrem Schutz, aber auch zum Schutz der Bevölkerung, in der Realität ausgehebelt sind.

Nein, es geht in diesem Film nicht um die massive Brandrodung des Urwaldes im Amazonas-Gebiet. Eine Produktion wie »Sea of Shadows« bedeutet für Richard Ladkani eine Zeitspanne von etwa zwei Jahren. Zudem befindet sich Ladkani in der Vorbereitung für einen Spielfilm, sein nächstes großes Projekt namens »City of Thorns«. Doch wer weiß, zur Zeit unseres Gespräches brannte der Amazonas-Urwald noch nicht derart massiv. Wird da eine Doku um das Aussterben von »ein, zwei Meeresbewohnern« nicht total vom aktuellen Irrsinn überholt? Wetten, dass Sie nach diesem Film nicht mehr so denken?

Malaika Pictures war wieder die ausführende Produktionsfirma für Terra Mater Factual Studios aus Wien. Richard Ladkanis Ehefrau Anita fungiert als Produktionsleiterin und hat seit einigen Jahren die gesamte Organisation sowie Entwicklung der Filmprojekte übernommen – für »Ivory Game« wie für »Sea of Shadows«. »Sie weiß immer, wo ich bin, und in welche Gefahren ich mich begebe«, so Richard Ladkani »und wie ich auch wieder herauskomme, denn sie organisiert auch die Bodyguards.«

»Der große Vorteil dabei ist, dass wir ohne große Worte, blitzschnell und zu jeder Tageszeit miteinander kommunizieren können. Beide wissen, dass wir im selben Boot sitzen, und natürlich ist auch der Erfolg ein gemeinsamer.« Beim Sundance-Filmfestival 2019, wo »Sea of Shadows« Anfang des Jahres seine weltweite Premiere feierte, wurde der Film mit dem Publikumspreis im Bereich »Internationaler Kino-Dokumentarfilm« ausgezeichnet, er lief seitdem auf über hundert Festivals, wurde bei der UNO in New York, Genf und Wien gezeigt und der Hollywood Reporter wähnt den Film unter den zehn Besten des Jahres und sieht Chancen für einen Oscar.


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