Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Ernst Grube – Das Vermächtnis | VOLUcap-Produktion    Ausgabe 01-02/20

Totale Immersion

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Der »begehbare Film« – das Medium der Zukunft? Seit über einem Jahr werden in Babelsberg volumetrische Filme produziert. Anlässlich der Produktion »Ernst Grube – Das Vermächtnis« besuchte Sonja M. Schultz das 3D-Studio der besonderen Art und sprach mit den Technikpionieren des volumetrischen Videos über den aktuellen Stand.

© UFA

© Frank Govaere

 

Seit den Anfängen der Filmgeschichte gibt es den Wunsch, möglichst tief in visuelle
Welten einzutauchen, den Wunsch, dass sich die Bilder real anfühlen mögen, nah, dreidimensional. Schon die frühen Filmpioniere experimentierten mit dem plastischen Film. William Friese-Greene beantragte Ende der 1890er Jahre ein 3D-Patent; nach der Jahrtausendwende drehten Edwin S. Porter und Abel Gance dreidimensionale Sequenzen; 1936 erschien der erste 3D-Tonfilm: »Nozze Vagabonde«.

Ein Jahr später ließ sich zum ersten Mal im Berliner Ufa-Palast ein dreidimensionaler Film bestaunen: »Zum Greifen nah«. In den 1950er Jahren versuchten Kinoproduzenten, sich mit 3D gegen die Konkurrenz des Fernsehens zu behaupten, was nur kurzzeitig zum Erfolg führte. Das räumliche Kino war immer mal wieder für Attraktionen gut, so richtig überzeugen konnte die Technik lange Zeit nicht. Im digitalen Zeitalter gab es ein Comeback, maßgeblich losgetreten von den spitzohrigen blauen Wesen in »Avatar« (2009). Heute reizt ein Regisseur wie Ang Lee bei seinen Produktionen aus, was derzeit für die große Leinwand machbar ist: 4K, 3D und 120fps. Mehr Immersion gibt’s nicht? Doch. Mit Bildern, die das Publikum nicht nur statisch im Sessel sitzend konsumiert. Mit dem »begeh­baren« Film.


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