Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Hochschulfim »The Lost Laugh« | Produktionsbericht    Ausgabe 07-08/20

Dreh im Ausnahmezustand

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Komplett »virussicher« drehen, geht das? Jordan Faust, Student der Stuttgarter Hochschule der Medien, hat eine Produktion unter strengsten Hygieneauflagen miterlebt. Entstanden ist der Kurzfilm »The Lost Laugh« – in Zeiten von Corona und Kontaktverbot.


Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart sahen sich beim Ausbruch von Corona, wie viele andere Produktionen auch, mit einer ganz besonderen Fragestellung konfrontiert: Lässt sich unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen tatsächlich ein Filmprojekt auf die Beine stellen? Bereits während des Wintersemesters 2019 hatten die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung »Studioproduktion Film« die Geschichte »Cecilia« erarbeitet und mit der Vorproduktion begonnen. Allerdings kam die Umsetzung dieser Idee nicht mehr infrage, da sie zu aufwändig, hygienetechnisch kritisch und coronabedingt schwer finanzierbar gewesen wäre. Um trotz der drastischen Hygienevorschriften und des zu Beginn der Pandemie strengen Kontaktverbots einen überzeugenden Film produzieren zu können, arbeiteten die Studierenden in Kleingruppen verschiedene Lösungsansätze aus. Diese wurden gemeinsam mit den Betreuern auf ihre Machbarkeit überprüft, und die Gruppe entschied sich schließlich für einen Kurzfilm, der eine szenische Geschichte mit stilisierten Produktshots kombiniert: »The Lost Laugh«.

Online Dating mit Happy End

Die Geschichte: Alex (gespielt von Yannik Hartlaub) ist ein junger Mann, der sich nichts sehnlicher wünscht als eine Beziehung, und so stürzt er sich in die Welt des Online Datings. Nach einigen fragwürdigen Kandidaten ist Alex bereits kurz davor aufzugeben, als er Hannes (Seraphin Simon) kennenlernt. Die beiden haben sofort eine Verbindung, und Alex kann nicht anders, als zu lächeln, was zum ersten Mal seine schlechten Zähne offenbart. Nach einem kurzen Schockmoment nimmt Hannes eine Zahnschiene aus dem Mund und zeigt seine ebenfalls schlechten Zähne. Die Zahnschiene wird als beworbenes Produkt präsentiert, und Alex und Hannes sind nun zusammen zu sehen: glücklich. Gedreht wurde der Kurzfilm innerhalb von acht Tagen: fünf davon in zwei Locations, die restlichen drei im Filmstudio der Hochschule.


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