Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Neue Produkte    Ausgabe 1-2/2004

435 Advanced nach ARRICAM

Mit dem Funktionserweiterungsmodul FEM-2 für die ARRIFLEX 435 Advanced gelingt jetzt der nahtlose Brückenschlag zum ARRICAM-System.

435 Advanced nach ARRICAM

435 Advanced nach ARRICAM

Das Lens Data System (LDS) und alle seine Arbeitserleichterungen stehen damit auch für anspruchsvolle MOS-Drehs und Spezialeffekte zur Verfügung. So wird nicht nur das Bestimmen der Schärfentiefe und deren exaktes Steuern erleichtert - besonders wichtig bei Produkt- oder Trickaufnahmen - sondern auch das Programmieren aller Arten von Rampen, von der einfachen Geschwindigkeitsrampe bis zu komplexen Funktionen. Bei einem gemeinsamen Einsatz von ARRICAM- und 435-Advanced-Kameras kann dasselbe Zubehör zur Fernsteuerung an beiden Systemen verwendet werden. Ein logistischer Vorteil sowohl für Verleiher als auch für das Produktionsbudget. Alle wichtigen Schnittstellen sind in das neue FEM-2 integriert: die Steuerung der Objektivmotore, die Funkfernsteuerung, der Anschluss für die beiden Lens-Data-Displays und die neue Fernsteuerschnittstelle der Kamera über den LCS-Bus mit WRC-1 und WHA-2. Wie bei der ARRICAM können nun auch die beiden Lens-Data-Displays komfortabel eingesetzt werden. Das LDD Classic kann bis zu drei Objektivskalen gleichzeitig darstellen. Das LDD für den Focus Puller (LDD-FP) zeigt zwei Skalen grafisch und die dritte Achse numerisch an. Durch seine kompakte Bauform kann das LDD-FP nahezu überall an der Kamera montiert werden. Dabei empfiehlt sich besonders die blickgünstige Montage an der Mattebox, wofür verschiedene Adapter zur Verfügung stehen. Durch die neu entwickelte Software wurde die Belichtungsgenauigkeit weiter gesteigert. Rampen vom Zeitrafferbereich (0,1 B/s) bis in die Normalgeschwindigkeit oder in die Zeitlupe hinein sind durch das neue Konzept der Ablaufsteuerung und die integrierte Schnittstelle für die Objektivmotorenschnittstellen jetzt besonders einfach und genau. Durch das LDS-System entfällt das bisher notwendige Programmieren der Objektivblendenskala an der WRC-1. Die Daten werden jetzt automatisch aus dem Objektiv ausgelesen. Der Zeitaufwand zum Erstellen einer Rampe wird so reduziert, das Bedienen vereinfacht und Fehlermöglichkeiten beim Auswählen oder Erstellen einer Blendenskala eliminiert. Auch der Wunsch der Kunden nach kürzeren Rampenzeiten wurde realisiert. In Kombination mit dem FEM-2 entfaltet die 435 Advanced ihr Potential bei schnellen Geschwindigkeitsrampen: Benötigt eine Rampe von 24 auf 150 B/s bei der 435 ES noch 3,15 s (ergibt 11,42 s Screentime), wird die selbe Rampe mit der 435 Advanced über die WRC-1 mit kombinierter Iris/Sektor-Kompensation gesteuert in nur 1,26 s durchlaufen (ergibt 4,57 s Screentime). Je nach Geschwindigkeitsbereich können die Rampen jetzt bis zu 2,5 mal schneller ausgeführt werden. ARRI, D-80799 München, Fon 089 3809-0, www.arri.de



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