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AJA liefert Ki Pro GO aus

Bei den erfolgreichen Ki-Pro-Recordern bzw. Playern liefert AJA jetzt eine Version aus, die in H.264 auf USB-Medien (3.0) aufnimmt: den Ki Pro GO.

 

Preislich bewegt er sich im Bereich des Ki Pro Ultra Plus. Bei den anderen Varianten, die in Apple ProRes oder Avid DNx aufnehmen, entstehen weitaus höhere Datenraten, weshalb Standard-USB-Medien wenig Sinn machen würden. Die Ziel-Anwendung ist allerdings auch eine andere: die meisten Interessenten wollen das aufgenommene Material nicht schneiden, um es dann zu komprimieren, sondern direkt auf Facebook, Vimeo, usw. hochladen. Einige Anwender machen Mitschnitte von Konzerten, Seminaren und Präsentationen – und haben danach für einige Leute ohne Zeit bereits einen USB-Stick zur Hand. Wer gleichzeitig Material für eine spätere Nachbearbeitung haben will, kann ja einen oder mehrere Ki Pro Ultra Plus parallel beschicken.

Dass das Gerät nicht für H.265 ausgelegt ist, hängt mit einer Marktuntersuchung von AJA zusammen. Man sprach weltweit mit vielen Kunden, und die meisten meinten, dass H.264 ein gut eingeführter, weit verbreiteter Standard sei, bei Streaming de facto praktisch der einzige, H.265 hingegen nicht so angenommen wurde wie ursprünglich gedacht. Auf Nachfrage bei verschiedensten Firmen auf der NAB, wo man dies ähnlich sieht, erfuhr man auch, dass dies u.a. mit dem Lizenzmodell bei H.265 zusammenhängen dürfte.

Das bedeutet allerdings nicht, dass AJA sich nicht für H.265 interessiert – immerhin bietet man ein Corvid-Board für HEVC an. OEM-Anwender wie Cisco nehmen es z.B. her, um einen unkomprimierten 4K-Kanal in einen HEVC-Stream mit 4Mbit/s zu verwandeln. Der Markt bzw. die Zahl der Interessenten für HEVC ist aus Sicht von AJA zwar interessant, allerdings überschaubar.

An der Rückseite des Ki Pro GO befindet sich ein fünfter USB-Ausgang. Was wo landet, ist recht frei konfigurierbar. Z.B. könnte man Zusammenfassungen aller Kanäle zum Mitnehmen für die Teilnehmer einer Konferenz auf die USB-Sticks vorne legen, und auf eine USB-Festplatte an der Rückseite alle vier Kanäle einzeln spielen. Man kann das Gerät im HD-Multikamerabetrieb fahren (oder auch SD), oder zur Aufnahme von einem 4K-Kanal. An Eingängen stehen vier 3G-SDI und vier HDMI zur Verfügung, die über eine Multichannel-Matrix betrachtet werden können. Die gleichzeitige Wiedergabe von vier unabhängigen H.264-Kanälen über vier Ausgänge ist allerdings nicht möglich. Das Benutzerinterface entspricht praktisch den bekannten Ki Pros, auch das Web-Interface ist vorhanden.

www.aja.com

 

 

 



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Ausgabe
August / September 2019

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