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Canon stellt die neue EOS C500 Mark II vor

Ein Neuzugang in der Cinema EOS Reihe: Die EOS C500 Mark II basiert auf den Grundlagen des Cinema EOS Systems und ist eine kompakte 5,9K-Vollformatkamera.

 

Der Vollformatsensor der EOS C500 Mark II wurde von Canon entwickelt und gebaut – das Herzstück ist der neue Canon DIGIC DV 7 Prozessor. Die Kamera unterstützt die interne Aufzeichnung von 5,9K Cinema RAW Light und 4K 4:2:2 10 Bit XF-AVC. Sie bietet als erste Kamera der Cinema EOS Familie die Möglichkeit, 5,9K Cinema RAW Light auf das neue und erheblich schnellere Speichermedium CFexpress aufzuzeichnen. Zwei CFexpress-Kartenslots ermöglichen die gleichzeitige Aufnahme im selben Dateiformat, ein zusätzlicher SD-Kartenslot dient zur Aufzeichnung von Proxy-Dateien.

 

Die kompakte Bauform der EOS C500 Mark II bietet Kameraleuten flexibles, modulares Design, das mit verschiedenen Erweiterungen entsprechend dem Produktionsanspruch konfiguriert werden kann. Die EOS C500 Mark II ist die erste Cinema EOS Systemkamera mit umrüstbarem Bajonett: EF Bajonett mit Cinema Lock oder PL. Es ist auch die erste Cinema EOS Systemkamera, die Electronic IS unterstützt.

Mit dem 5,9K Vollformat-CMOS-Sensor bietet Canon bei der EOS C500 Mark II einen immersiven Vollformat-Look. Mit dem neu entwickelten DIGIC DV 7-Prozessor ermöglicht die EOS C500 Mark II Inhalte in bester 4K-Qualität zu produzieren. Durch den hochwertigen Debayering-Algorithmus wird bei der Wiedergabe von 5,9K-Inhalten in 4K Moiré unterdrückt und Rauschen reduziert. Mit einem Dynamikumfang von mehr als 15 Blendenstufen und einem großen Farbraum eignet sich die EOS C500 Mark II für High Dynamic Range-Produktionen. Darüber hinaus ist die Kamera mit einem robusten, internen elektronisch gesteuerten Vollformat-ND-Filter mit 2, 4, 6 und erweitert 81 bzw. 102 Belichtungsstufen ausgestattet. Selbst bei hellem Tageslicht sind so Aufnahmen mit Hintergrundunschärfe möglich.

 

Aufzeichnung und Workflow

Die Option in verschiedenen Dateiformaten aufzuzeichnen ermöglicht einen effizienten Workflow, der die Anforderungen der Postproduktion erfüllt. Der neue Canon Bildprozessor DIGIC DV 7 erlaubt interne Aufzeichnung im Cinema RAW Light Format mit voller 5,9K-Auflösung. Das Cinema RAW Light-Format bietet alle Vorteile einer RAW-Datei in Bezug auf die Flexibilität bei der Postproduktion. Man erhält qualitativ hochwertige Dateien mit geringer Dateigröße.

Neben der Möglichkeit, intern auf CFexpress-Karten im Canon XF-AVC-Format mit 4K 4:2:2 in 10 Bit aufzuzeichnen, ist außerdem eine gleichzeitige Aufzeichnung sowie die zusätzliche Proxy-Aufzeichnung möglich. Das bietet Flexibilität und ermöglicht ein auf den Workflow und das Projekt abgestimmtes Aufnahmeformat zu wählen. Die Kamera verfügt über eine 12G-SDI-Schnittstelle, die im Vergleich zu 3G-SDI eine viermal höhere Übertragungsgeschwindigkeit hat. Diese 12G-SDI-Schnittstelle ermöglicht die Ausgabe von 4K 50/60p mit einem einzigen Kabel – das vereinfacht den 4K-Workflow. Zusätzlich ist der HDMI-Ausgang in 4K 50/60p über ein einziges Kabel möglich.

 

Erweiterbarkeit

Kameraleute können die Kamera mit zwei verschiedenen Erweiterungen konfigurieren – dem EU-V1 und dem EU-V2. Zwei elektronische Sucher (EVF-V70 und EVF-V50) sind ebenfalls optional erhältlich. Die Möglichkeit zur Erweiterung sowie ihre Kompaktheit und ihr geringes Gewicht sorgen bei der Produktion für mehr Flexibilität.

Der EU-V1 verfügt über eine Genlock/Sync BNC-Schnittstelle, eine Remote B-Schnittstelle für die optionale Fernbedienung RC-V100 und eine Ethernet-Schnittstelle für das IP-Streaming oder eine Fernbedienung per Browser. Der EU-V2 verfügt ebenfalls über diese Schnittstellen, hinzu kommen aber zwei weitere XLR-Eingänge sowie eine 12-polige Schnittstelle für das Objektiv. Darüber hinaus ist er mit einer V-Lock-Batteriehalterung mit D-Tap und 24-V-Leistungsausgang ausgestattet.

 

Bildstabilisierung und Autofokus

Die C500 Mark II ist die erste Cinema EOS Kamera mit einer integrierten elektronischen Bildstabilisierung (Electronic IS), die eine 5-achsige Kompensation von Kamerawacklern bietet. Wenn ein Objektiv angeschlossen ist, das die Datenübertragung unterstützt, werden automatisch die Objektiv-Metadaten (MXF) ausgewertet. Selbst bei Verwendung von Objektiven ohne elektronische Kommunikation zur Kamera kann der Electronic IS durch manuelle Eingabe der Brennweite verwendet werden. Darüber hinaus ist der Electronic IS auch mit Anamorphoten kompatibel.

Die neue Kamera verfügt über die bewährte Canon Dual Pixel CMOS AF Technologie. Hochgeschwindigkeits-One-Push-AF mit kontinuierlichem AF sichern gestochen scharfes Material. Gleichzeitig profitiert man von der sanften, intuitiven Touch-Fokussierung mit dem neuen LCD-Monitor LM-V2. Der Dual Pixel Focus Guide informiert über die Fokusposition und ermöglich somit eine präzise Fokussierung. Darüber hinaus verfügt die Kamera über Gesichtserkennungs-AF und Nachführ-AF. Zur Feinabstimmung besteht die Möglichkeit zur Anpassung der AF-Nachführgeschwindigkeit und der AF-Empfindlichkeit.

 

Zusätzliche Funktionen

Die EOS C500 Mark II unterstützt User LUTs, damit Kameraleute ihre eigenen LUTs verwenden oder anpassen können. Zur genauen Überwachung lassen sie sich in die Kamera laden wobei für jedes Terminal unterschiedliche LUTs angewendet werden können. Durch die zusätzliche LUT-Taste entsteht größere Flexibilität bei der Produktion. Der Cinema RAW Light Codec ermöglicht zudem eine hohe Bildrate von bis zu 50/60 B/s in 5,9K Auflösung.

 

Die EOS C500 Mark II ist ab Dezember 2019 erhältlich.

 

Die Canon EOS C500 Mark II wird zusammen mit dem neuen DP-V3120 Referenzmonitor und dem CJ15ex4.3B Objektiv bei der IBC 2019 erstmals weltweit auf dem Canon-Stand (Halle 12, Stand D60) zu sehen sein.

 

www.canon.de



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Ausgabe
August / September 2019

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