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Blackmagic DaVinci Resolve 16.2

Die neue Version DaVinci Resolve 16.2 ist ein umfangreiches Update mit neuen Fairlight-Audio-Features mithilfe einer normalen Maus und Tastatur sowie Verbesserungen für die Farbkorrektur, den Schnitt sowie andere Bereiche.

 

Der neue Modus „Edit Selection“ schaltet Funktionen frei, die bisher nur über den Audio Editor auf einer vollumfänglichen Fairlight Konsole verfügbar waren. Das beschleunigt den Audioschnitt erheblich. Ferner sind in diesem Modus das Einfügen von Überblendungen und Edits und selbst das Verschieben von Clips mit nur einem Mausklick durchführbar. Die neue skalierbare Wellenform-Darstellung ermöglicht Benutzern das Zoomen ohne Lautstärkeanpassungen. Durch Bouncen können Benutzer Clips mit maßgeschneiderten Soundeffekten direkt von der Fairlight Timeline aus rendern.

Das Hinzufügen von mehreren Clips wurde vereinfacht, indem sie nicht nur horizontal, sondern nun auch vertikal in die Timeline platziert werden können. So lassen sich mehrere Audiospuren leichter auf einmal einfügen. Mehrkanalige Spuren sind ab sofort direkt in der Timeline in verlinkte Gruppen konvertierbar. Das erspart Benutzern die manuelle Clipanpassung und den anschließenden Neuimport.

„Frame Boundary Editing“ verbessert die Kompatibilität beim Dateiexport für die Auslieferung von Film- und Broadcasting-Material. Es kann jetzt mühelos bis an die Framegrenzen heran getrimmt werden, ohne weit in die Timeline hineinzuzoomen. Da jetzt auch Sondertasten unterstützt sind, können Clips direkt in der Timeline per Tastatur und Maus dupliziert werden. Ebenso kann man Clips nun problemlos über mehrere Timelines hinweg kopieren.

DaVinci Resolve 16.2 unterstützt überdies die Blackmagic Fairlight Sound Library sowie metadatenbasiertes Suchen, ohne dass Benutzer zum Auffinden eines Soundeffekts den Dateinamen selbst kennen müssen. In den Suchergebnissen werden sowohl Dateiname und -beschreibung angezeigt. Das beschleunigt und vereinfacht die Suche nach dem passenden Soundeffekt.

Audioeffekte lassen sich dank automatisierter Sortierverfahren schneller finden. Auf der ersten Ebene wird nach Kategorie, auf der zweiten Ebene nach nativen Dateien oder Plug-ins von Fremdherstellern sortiert. Um Effekte in einer Liste ganz oben anzuzeigen und einfacher denn je zu navigieren, lassen sie sich als Favoriten kennzeichnen.

Im Rahmen von Bus- und Monitoring-Workflows für immersiven Surround-Sound wird nun das Audioformat MPEG-H 3D unterstützt. Dank verbesserter Panning- und Audiobalance-Funktionen lässt sich die Lautstärkeverteilung auf bestimmte Bereiche beschränken.

Zu den umfangreichen Verbesserungen für den Audioschnitt in Fairlight gehört auch das optimierte Index-Panel. Damit wird die Index-Funktion aus den anderen Arbeitsräumen zum Auflisten von verwendeten Medien jetzt auch in Fairlight verfügbar. Durch einfaches Anklicken eines Clips kann man direkt zu seiner Position in der Timeline navigieren. Der Tracks-Tab im Index-Panel unterstützt die Mehrfachauswahl von Spurfunktionen: Stummschalten, auf Solo schalten, Aufnahme aktivieren und Sichtbarkeitsregler. Die Auswahl erfolgt, indem man mit der Maus über mehrere Spuren hinweg zieht, ohne einzelne Spuren anzuklicken. Einzelne Audiospuren oder Audiospurgruppen lassen sich zur Neuanordnung im Tracks-Tab zudem anklicken und verschieben.

Das neue Update reicht auch Verbesserungen am AAF-Import- und -Export nach. Der weiter verfeinerte AAF-Support ermöglicht den direkten Import von AAF-Sequenzen in die aktuell verwendete Timeline. Für Projekte mit abweichenden Zeitspannen lassen sich AAF-Dateien außerdem mit einem passenden Offset-Wert importieren. In AAF-Dateien mit mehreren Kanälen werden diese automatisch als verlinkte Gruppen erkannt. Der erweiterte AAF-Export unterstützt die in der Broadcastbranche üblichen Wave-Dateien. Beim Export von AAF-Dateien werden Audio-Überblendungen und -Fade-Hebel aus Fairlight mit übernommen, die überdies von anderen Anwendungen erkannt werden.

Auch beim Fairlight Einsatz für herkömmliche Aufgaben bringt das Update wichtige Neuerungen für den Import von älteren Fairlight Projekten. Ebenso lassen sich Projekte mit mehr als 1000 Mediendateien schneller öffnen und zügiger denn je importieren.

Die Softwareaktualisierung verbessert darüber hinaus das Mischen von Ton. Mit einem neuen EQ-Kurven-Preset für den Clip-Equalizer im Inspector sind beispielsweise störende Frequenzen schnell entfernt. Unter den neuen FairlightFX-Filtern ermöglicht ein neues Plug-in das spur- oder busweise Einblenden von Pegelmetern als Schwebefenster. So behält man die Pegel auch bei geschlossenem Monitoringpanel und Mixer im Blick. Eine weitere Neuerung ist der LFE-Filter, der beim Mischen von niederfrequenten Effekten für Surround-Sound sanft in die höheren Frequenzen übergeht.

Für Workflows mit immersivem Sound wurde der Audio Editor in Fairlight optimiert und um Regler speziell für die vertikale und horizontale Tonverteilung im Panorama ergänzt. Der Clip-EQ lässt sich nun im Inspector des Editor-Panels anpassen. Dank aktualisierter Copy-and-paste-Features können nun alle Eigenschaften – einschließlich EQ, Automatisierung und Verstärkung von Clips – kopiert werden. Tontechniker haben die Freiheit, ihre bevorzugten Workflow-Einstellungen vorzunehmen sowie eigene Presets für den Clip-EQ zu erstellen und anzuwenden. Um Benutzern den schnellstmöglichen Zugriff auf bevorzugte Toolsets zu bieten, sind auch Parameter für Plug-ins individualisierbar bzw. hinzufügbar.

Clippegel sind nun relativ zueinander anpassbar, um die übergreifende Audioverstärkung unter Beibehaltung bestehender Einstellungen zu ermöglichen. Ferner lassen sich Clippegel einheitlich zurücksetzen. So können vorab gemachte Pegelanpassungen beliebig und mühelos rückgängig gemacht werden. Überblendungen lassen sich ab sofort wesentlich schneller als zuvor direkt im Fairlight Editor löschen. Und Tontechniker können ihre bevorzugte Spuransicht dauerhaft speichern, ohne sie jedes Mal neu erstellen zu müssen. Weitere, bislang nur über die Tastatur verfügbare Funktionen, wie Mehrebenen-Edits, sind nun auch über die Audiopanels zugänglich. Entsprechend sind auch die Automatisierungskurven ab sofort sowohl über die Tastatur als auch über die Audiopanels auswählbar.

Im Audio Editor von Fairlight hat es im Rahmen der Verbesserungen auch bedeutende Updates für die Transportsteuerung gegeben. Die Spurennavigation wurde aktualisiert und ist auch ohne getroffene Auswahlen aktiv. Man kann direkt vom Editor-Panel zum Timecode-Eingabefenster oberhalb der Timeline navigieren. Außerdem werden Timecodes für hohe Framerate unterstützt. Die Timecode-Eingabe unterstützt Werte relativ zur aktuellen Abspielkopfposition, sodass er entsprechend dieser Position anstatt des eingestellten Wertes in der Timeline bewegt werden kann.

Ab sofort kann im Rahmen der Timecode-Eingabe zum Eintippen von „00“ die Doppelpunkttaste auf einer Tastatur verwendet werden. Mit der Funktion „Master Spill“ können Benutzer nun über die Kanalfader der Fairlight Konsolen für schnelle Anpassungen im Mix alle Spuren auf einen Bus-Kanalfader verteilen. Bei Einsatz der Drehregler auf den Bedienpulten und bei Verwendung einer Maus in Verbindung mit einer Sondertaste wird noch präziseres Arbeiten geboten. Im Fairlight Editor können Benutzer überdies das Layout ändern und entweder Icons oder Kennungen auswählen, die ausschließlich Text enthalten. So haben langjährige Fairlight Benutzer die Möglichkeit, ihnen vertraute traditionelle Fairlight Layouts einzurichten. Auswahl-Buttons für links und rechts des Playheads platzierte Medien beschleunigen die Timeline-Navigation, weil man mit dem Playhead schneller vor- und zurückspringen kann.

Das neue Update verbessert auch den Schnitt in DaVinci Resolve. Das Laden von und der Wechsel zwischen Timelines im Edit-Arbeitsraum wurde weiter beschleunigt. Dies geht mit einer verbesserten Performance bei der Arbeit mit sehr vielen Audiospuren einher. Editoren können Compound-Clips nun anhand von In- und Out-Punkten zusammenstellen und bei der Auswahl von Medien zum Schneiden direkt im Edit-Arbeitsraum flexibler vorgehen. Zum Überschreiben von reinen Video-Edits im Live-Modus lässt sich nun die Audio-Vorschau in der Timeline aktivieren. Die Clipdaueranzeige läuft dabei mit, sodass Benutzer sie während des Trimmens aktiv auf eine bestimmte Länge anpassen können. Überdies gibt es ein neues Dialogfenster zum Anpassen der Übergangsdauer.

Der Media Pool bietet Metadaten-Support für Audiodateien mit bis zu 24 eingebetteten Kanälen. Noch dazu lassen sich Clips und Timelines per Copy-and-paste innerhalb derselben Bin duplizieren. Kollaborations-Workflows im Color-Arbeitsraum funktionieren ab sofort stabiler. Der primäre Bildschirm in DaVinci Resolve lässt sich nun auch bei aktiviertem Dual-Screen-Modus aufrufen. Für eine noch effektivere Clipsuche unterstützen Smart-Filter die Medienverwaltung nun anhand von Metadaten-Feldern, einschließlich Schlagwörtern und Personen-Tags.

 

Die Neuerungen in DaVinci Resolve 16.2 auf einen Blick (oder zwei)

*  Benutzerfreundlicheres Timeline-Editing in Fairlight

*  Optimierte Blackmagic Fairlight Sound-Library

*  Neue automatisierte Sortierverfahren für Effekte und Plug-ins

*  Verbesserte Bus-und Monitoringfunktionen für immersiven 3D-Surround-Sound

*  Audioschnitt in Fairlight jetzt mit effektiverem Spurenindex

*  Erweiterter AAF-Import und -Export

*  Verbesserter Support für den Import von Fairlight-Projekten aus Vorgängerversionen

*  Diverse Verbesserungen für das Mischen von Audio sowie für FairlightFX-Filter

*  Wichtige Verbesserungen für den Fairlight Console Audio Editor

*  Überarbeitete Transportsteuerung für den Fairlight Console Audio Editor

*  Neue Schnittfunktionen mit Unterstützung für das Laden von und den Wechsel zwischen Timelines

*  Optimierter Media Pool unterstützt schnelleres Kopieren und Einfügen von Clips

*  Neue Colorgrading-Funktionen mit Smart-Filtern und mehr

*  Erweiterter Dateiformatsupport für neue Kameras und Normen

DaVinci Resolve 16.2 steht auf der Blackmagic Design-Website zum Download bereit.

 

www.blackmagicdesign.com/de



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