Technologie und Medienrealisation in Film und Video





News | Medien    12.11.2004

35 Jahre Bildungsfernsehen für Kinder

Mit der Ausstrahlung der ersten Folge der »Sesame Street« am 10.11.1969im US-Fernsehen fiel der Startschuss für eine weltweite Erfolgssendung,die in vielen Ländern Generationen von Kindern prägte. In Deutschlandtobte die »Sesamstraße« erstmals am 08.01.1973 über den Bildschirm.

Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft förderte dasBildungsfernsehen für die Kleinen, das von einem achtköpfigenwissenschaftlichen Beirat begleitet wurde, mit einer Summe von dreiMillionen Mark. Allerdings lief die damals wie heute von Studio Hamburgproduzierte »Sesamstaße« nicht bundesweit über die Bildschirme.Gestartet wurde am 08.01.1973im Ersten sowie in den Dritten Programmenvon NDR, Radio Bremen, SFB, HR und WDR. Im Herbst sprang auch dieSüdkette der ARD-Sender, mit Ausnahme von Bayern, auf denBildungsfernehen-Zug auf. Dem Bayrischen Rundfunk war die Machart einesProgramms, das sich der Stilmittel der Werbung bediente, zunächst nichtgeheuer. Auch meinte man, die Ghetto-Atmosphäre aus den USA denbayerischen Landeskindern nicht zumuten zu dürfen. Doch die Sesamstraßekam an und erreichte schnell einen unerwartet hohen Bekanntheitsgrad.
In den folgenden 30 Jahren wurde die Serie immer wieder modernisiert,Puppen und menschliche Schauspieler tauchten auf, und mancheverschwanden auch wieder. Ab 1978 wurden die amerikanischenAlltagsszenen konsequent durch eigens gedrehte deutsche Szenen ersetzt.Statt Bibo und Oscar aus der Mülltonne kamen Samson, Tiffy, Rumpel undFinchen auf den Bildschirm. Heimische Schauspieler, wie Lilo Pulveroder Henning Venske, feierten ihren Einzug in die »Sesamstraße«, undder Schwerpunkt der Sendung wurde auf das Erlernen von sozialemVerhalten, Kreativität und Selbstbewusstsein gelegt. Der derzeitmenschliche Star bei den kleinen Zuschauern ist der kleine ZaubererPepe alias Comedian Dirk Bach.
Ernie und Bert haben bislang die Regierungen Brandt, Schmidt, Kohl undSchröder erlebt und werden zumindest bis 2010 auf Sendung sein. Denn solange dauert der Vertrag mit den amerikanischen Rechteinhabern.



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