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News | Auszeichnungen    16.05.2007

Michael-Ballhaus-Förderpreis

In Anwesenheit des Stifters wurde am 13.05.07 zum dritten Mal der Michael-Ballhaus-Förderpreis, der alle zwei Jahre an einen Kamerastudenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) für besondere Leistungen während des Studiums vergeben wird, verliehen.


Der Preisträger des diesjährigen Förderpreises der Michael-Ballhaus-Stiftung ist Eric Ferranti, Kamerastudent der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb). Er wurde für seine Arbeiten an der dffb, insbesondere für den Film »Délire de Negation« (Regie: Janosch Orlowsky), ausgezeichnet. Michael Ballhaus überreichte Eric Ferranti persönlich die Preisstatue, das Preisgeld in Höhe von 6500 Euro sowie Equipment-Gutscheine im Wert von 17 000 Euro für seine nächsten Arbeiten, die die Sponsoren ARRI und Cinegate zur Verfügung gestellt haben.
Die Jury, die aus Michael Ballhaus, Sebastian Ballhaus, Prof. Hartmut Bitomsky, Ciro Capellari und den beiden Preisträgern der Vorjahre The Chau Ngo und Max Penzel bestand, begründete ihre Entscheidung wie folgt: »Eric Ferrantis Stil ist variantenreich und experimentierfreudig. Er orientiert sich immer an den visuellen Ansprüchen der Leinwand, nicht des Bildschirms, und präsentiert sich in seiner Arbeit als Kameramann, der das Bild als Erlebnishorizont des Zuschauers geschickt in Szene zu setzen weiß. Dabei verliert sich die Arbeit der Kamera nie in Manierismen, gekünstelten Bewegungen, die nur die eigenen Fertigkeiten ausstellt. Seine Bilder in dem Film »Délire de Negation« erzählen uns nicht nur eine Geschichte, es sind Empfindungsbilder, die das Erleben des Zuschauers immer schon vorstrukturieren, ihn die Ängste und Bedürfnisse, die der Film inszeniert, fühlbar machen. Die Bilder orientieren sich immer am Weg der Figur, veräußern konsequent die Innerlichkeit, von der der Film erzählt. Diese stimmige Harmonie von Inhalt und Form findet Eric Ferranti auch in dem Kurzfilm »Geburtstag« von Lawrence Tooley. Das lakonische Spiel der Figuren wird aufgelöst in starre Einstellungen, strenge Schwarz-Weiß-Kompositionen im Cinemascope-Format. Durchkomponierte Tableaux Vivants, in denen die Figuren vor pittoresken Stadtansichten agieren. Die Bilder sind sehr grafisch, die Kamerabewegungen kontrolliert und minimal.«
Eric Ferranti, der 1977 in Florenz geboren wurde und in Italien, Frankreich, Holland, Deutschland und Belgien aufwuchs, studierte erst Kunstgeschichte in Montpellier und Filmgeschichte in Montréal, ehe er im Jahr 2000 mit seinem Kamerastudium an der dffb begann.



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