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news | firmenmeldungen    08.06.2017

Goldcrest Films digitalisiert mit dem Cintel Film Scanner Bestand in 4K-Qualität

Für sein umfangreiches Restaurationsprojekt nutzte Goldcrest Post den Blackmagic Cintel Film Scanner.

Separater DaVinci Resolve Arbeitsplatz in der Standalone-Pipeline für das DI © Goldcrest

Der Cintel Film Scanner bewältigt Klebestellen mühelos © Goldcrest

DaVinci Resolve Workstation © Goldcrest

Szene aus dem eingescannten Film “Absolute Beginners“ von 1986

 

Im Zuge eines Restaurationsprojekts wurde Goldcrest Films prestigereicher Filmbestand in Ultra HD 4K gescannt und in 2K neu gemastert. Zusätzlich sollte der Formatierungsprozess dieses Materials auf den neuesten Stand gebracht werden. Geleitet wurde das Projekt von Goldcrests CTO Laurent Treherne. Es beinhaltete das Remastering von 16 Goldcrest Film Filmtiteln, darunter "Dance with a Stranger“ (1985), "Absolute Beginners – Junge Helden“ (1986) und "Die letzten Tage in Kenya“ (1987). „Mit der steigenden Zahl der OTT-Dienste steigt auch die Nachfrage nach hochwertigen Inhalten, die von Analogfilm stammen“, so Treherne.

Der Cintel Film Scanner verhalf ihm nicht nur dazu, die Erwartungen seines Kunden in puncto hochwertige 4K-Inhalte zu erfüllen, sondern es ermöglichte Goldcrest Film gleichzeitig, den Restaurations-Workflow teamintern abzuwickeln. „Wie das bei allen Restaurationen der Fall ist, waren wir uns auch bei diesem Projekt darüber im Klaren, dass wir uns vor Herausforderungen gestellt sehen würden. Dazu zählte das Lokalisieren von adäquaten Quellelementen, das Nachbessern von Beschädigungen, das Identifizieren von Referenzbildern fürs Grading sowie die Reversionierung von Bild- und Sound-Dateien in Formate, die vom modernen Verbraucher abgespielt werden können. Die Vielseitigkeit und Geschwindigkeit der Blackmagic Infrastruktur hat uns diese Steine aber aus dem Weg geräumt.“

Neben dem Blackmagic Cintel Film Scanner wurde eine gesonderte DaVinci Resolve Workstation eingerichtet, die als Standalone-Pipeline dienen sollte, um Goldcrests DI-Arbeiten nicht zu beeinträchtigen. Die einzelnen Filmrollen wurden zunächst geprüft, unter Laborbedingungen gesäubert und in 4K-Qualität auf ein speziell dafür vorgesehenes Hochgeschwindigkeits-Speichervolumen gescannt, bevor das Material in 2K angepasst und kadriert wurde.

Danach ging es an die Staubentfernung und anschließend wurden die Dateien in DaVinci Resolve Studio gegradet. Als letzten Schritt renderte das Goldcrest-Team das DSM-Archiv und die Zieldateien in HD. „Wir liefern in HD ProRes HQ 422 aus, weil das in der Regel den Lieferanforderungen für Filmbibliotheken-Deals entspricht. Ultra HD 4K ist bei unseren Kunden aber auf dem Vormarsch. Deshalb ist es eine wichtige Voraussetzung für unsere zukünftigen Verkaufsstrategien“, so Treherne.

Der Cintel Scanner hat sich von Beginn des Projekts an als unglaublich hilfreich erwiesen, besonders wenn es um die Handhabung von Klebestellen auf Negativfilm ging. „Was uns von Tag eins an am meisten beeindruckt hat, war die Verarbeitung von Klebestellen auf Negativfilm. Was im Bildfenster jedes anderen Filmabtasters hin und her ruckeln würde, fließt durch den Cintel wie geschmiert. Im Vergleich zu gängigen Workflows spart uns das viel Zeit und Geld, weil Shots sonst häufig neu stabilisiert werden müssen, um Artefakte zu eliminieren. Der Remastering-Workflow inkl. Scannen, Conforming und Grading ist unkompliziert, flexibel und kostengünstig. Dabei ist es egal, ob der Cintel als Einzelabtaster mit einem einzigen Bediener oder in Verbindung mit weiteren Scannern zum Einsatz kommt“, sagt Patrick Malone, Geschäftsführer von Goldcrest Post, abschließend. „Wir sind beeindruckt, wie viele Details bei einigen der schwieriger zu verarbeitenden 35mm-Bilder erhalten geblieben sind. Die Qualität und Abtastgeschwindigkeit von Ultra-HD-Scans ist herausragend – sowohl von Negativ- als auch von Positivfilm.“ www.blackmagicdesign.com 




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