Technologie und Medienrealisation in Film und Video





news | wettbewerb    08.02.2019

Berlinale: GWFF Preis für den Besten Erstlingsfilm

Die Berlinale engagiert sich seit 2006 auch mit dem "GWFF Preis Bester Erstlingsfilm" intensiv für den Filmnachwuchs.

 

Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Das Preisgeld teilen sich Regisseur*innen und Produzent*innen des Preisträgerfilms. Zudem wird den Regisseur*innen ein hochwertiger "Viewfinder“ als nützliches Werkzeug und Erinnerungsstatuette überreicht. Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Leiter*innen der Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino haben gemeinsam 16 Spielfilmdebüts nominiert. Der Gewinnerfilm wird am 16. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe:

Katja Eichinger (Deutschland)

 Nach ihrem Abschluss am British Film Institute arbeitete die Autorin und Journalistin Katja Eichinger für Medien wie Variety, Financial Times, Esquire, Dazed & Confused, The Independent on Sunday oder die deutsche VOGUE. Nach dem Tod ihres Ehemannes Bernd Eichinger schrieb sie dessen Biografie “BE“ (2012), ihr Debütroman “Amerikanisches Solo“ erschien 2014. Die Initiatorin der Giorgio–Moroder-Retrospektive “The Sound of Munich“ und der Andy-Warhol-Hommage “Warholmania“ engagiert sich für junge Filmemacher*innen u.a. durch den “NO FEAR Award“, ein Drehbuchstipendium an der HFF München sowie durch ihre Tätigkeit an der dffb. 2014 war sie Jurymitglied des “Made in Germany – Förderpreis Perspektive“ bei der Berlinale. 2018 produzierte sie mit Rem Koohlhaas und der New Yorker Band Tempers das Konzeptalbum “Junkspace“.

Alain Gomis (Frankreich / Senegal)

Der französisch-senegalesische Regisseur Alain Gomis wurde 1972 in Frankreich geboren und studierte Kunstgeschichte und Film an der Pariser Sorbonne. Nach Video- und Kurzfilmen drehte er 2002 seinen ersten, mit dem Silbernen Leoparden in Locarno ausgezeichneten Spielfilm L’afrance, in dem es um die seelischen Nöte von Migranten in Frankreich geht. Sein Spielfilm Andalucia von 2008 wurde beim Filmfestival Venice Days gezeigt, Aujourd’hui (Tey) lief 2012 im Wettbewerb der Berlinale und wurde als senegalesischer Vorschlag für die Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film eingereicht. 2017 nahm Alain Gomis mit Félicité erneut am Wettbewerb der Berlinale teil und gewann den Silbernen Bären Großer Preis der Jury.

Vivian Qu (China)

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Vivian Qu gehört zu den wichtigsten Vertreter*innen des chinesischen Independent-Kinos. Ihr Regiedebüt Shuiyin jie (Trap Street, 2013) feierte seine viel beachtete Premiere in Venedig und wurde weltweit auf über 50 Filmfestivals gezeigt. 2017 präsentierte sie ihren Film Jia nian hua (Angels Wear White) im Wettbewerb von Venedig, für den sie weltweit mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. in ihrer Heimat mit dem Regiepreis bei den 54. Golden Horse Awards und dem Preis der chinesischen Regie-Gewerkschaft. Zuvor hatte sie mehrere preisgekrönte Independent-Filme produziert, darunter Diao Yinans Bai Ri Yan Huo (Feuerwerk am hellichten Tage), der 2014 bei der Berlinale den Goldenen Bären für den Besten Film und den Silbernen Bären für den Besten Darsteller gewann. 2018 war Qu Jurypräsidentin beim International Antalya Film Festival.

16 Filme sind für den GWFF Preis Bester Erstlingsfilm nominiert, darunter auch der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt.

www.berlinale.de

 



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