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news | Verbände    06.08.2019

BFFS ist jetzt Mitgesellschafter der GVL

Der Bundesverband Schauspiel möchte mit seiner Beteiligung an der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten seinen Einfluss erhöhen und Künstlerrechte stärken.

BFFS-Vorstand Till Völger © Kornelia Boje

 

Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) ist ab sofort Mitgesellschafter der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Weitere Gesellschafter der GVL mit Sitz in Berlin sind die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) und der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), die die Gesellschaft vor 60 Jahren gegründet hatten. Als Mitgesellschafter der GVL will der BFFS seinen Einfluss innerhalb der Gesellschaft erhöhen und die Rechte der Künstlerinnen und Künstler weiter stärken.

Die Gruppe der Schauspielerinnen und Schauspieler bildet in der GVL – im Verhältnis zum viel größeren Musikbereich – die Minderheit. Vor diesem Hintergrund hatte der BFFS schon seit einigen Jahren das Ziel, neben der Interessenvertretung durch die Delegierten, auch selbst Gesellschafter der GVL zu werden. Einen entscheidenden Schritt in diese Richtung bildete die Reform des Rechts der Verwertungsgesellschaften im Jahre 2016 sowie die Fusion des BFFS mit dem InteressenVerband Synchronschauspieler (IVS) im vergangenen Jahr.

BFFS-Vorstand Till Völger, der seit 2014 dem GVL-Beirat als Delegierter angehört: „Wir freuen uns darauf, die GVL bei ihrer Weiterentwicklung mit unserer Fachkenntnis zu unterstützen und noch enger zusammenzuwachsen. Das Stimmgewicht der Schauspielerinnen und Schauspieler in der GVL bleibt zwar trotz der Stellung des BFFS als Mitgesellschafter weiterhin ein geringes, trotzdem ist unsere Mitsprachemöglichkeit jetzt erhöht."

Über die Delegierten konnten schon in den vergangenen Jahren maßgebliche Verbesserungen für die Schauspielerinnen und Schauspieler erzielt werden. Zuletzt wurde durchgesetzt, dass die österreichische Schwestergesellschaft der GVL nun auch den Synchronbereich vergütet, was die Österreicher zuvor verweigert hatten. Auch konnte kürzlich eine Anpassung der Wertungskriterien im Synchronbereich in den Verteilungsplänen erreicht werden, die sich stärker an der Branchenrealität orientiert.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir als Mitgesellschafter unseren Einfluss innerhalb der Gesellschaft erhöhen und so weitere Erfolge für die Künstlerinnen und Künstler erzielen können. Höchste Priorität hat dabei natürlich, dass eine valide Regelmäßigkeit bei den Verteilungen erreicht wird, die dem Interesse der Kreativen an einer zeitnahen Vergütung entspricht“, so Till Völger.

www.bffs.de



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