Technologie und Medienrealisation in Film und Video





news | auszeichnungen    07.10.2019

27. FILMFEST HAMBURG – Die Preisträger

Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurden am Wochenende in Hamburg im CinemaxX Dammtor die Preise des 27. FILMFEST HAMBURG vergeben.

Die Preisträger  © FilmFest Hamburg

Die Preisträger © FilmFest Hamburg

 

 

144 Filme, 332 Filmfest-Gäste aus 33 Ländern, eine neue Explorer Konferenz zur Zukunft des Kinos, "Filmfest ums Eck" mit Filmen in den Stadtteilen, Filmgespräche, Aftershow-Konzerte mit Hamburger Bands und über 20 Publikums- und Branchenveranstaltungen im Festivalzelt: FILMFEST HAMBURG konnte Publikum und Branche gleichermaßen begeistern und zieht positive Bilanz. Mit 45.000 Besuchern kann ein Zuwachs von 2000 Festivalbesuchern gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. 

Bereits am vierten Tag wurde der Douglas Sirk Preis an Nina Hoss verliehen. Die deutsche Schauspielerin war in gleich zwei Filmen zu sehen: "Pelikanblut", Regie: Katrin Gebbe und "Das Vorspiel", Regie: Ina Weisse.

Die Preise im Überblick:

Der mit 25.000 dotierte Hamburger Produzentenpreis Deutsche Kinoproduktionen geht an die Produzentin Verena Gräfe-Höft für ihren Film "Pelikanblut", Regie: Katrin Gebbe.

Zur Jury gehörten:  Ilkar Çatak, Regisseur; Sebastian Thümler, Filmeditor; Susanne Wolff, Schauspielerin. Für den Hamburger Produzentenpreis "Deutsche Kinoproduktionen" waren insgesamt sieben Filme der Sektion "Große Freiheit" nominiert. Das Preisgeld wird von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Hamburger Produzentenpreis Europäische Kino-Koproduktionen  geht an den Deutschen Koproduzenten Michael Henrichs (Die Gesellschaft DGS) für seinen Film "You Will Die at Twenty", Regie: Amjad Abu Alala.

Darüber hinaus stellt die Hamburger Postproduktionsfirma Optical Art ein Kino-Grading im Wert von 15.000 Euro für den ausländischen Koproduzenten des Gewinnerfilms zur Verfügung. Dieses geht an die französische Firma Andolfi mit Sitz in Paris.

Jury: Ivan Madeo, Produzent, Schweiz; Ivan Marković, Regisseur und Kameramann, Serbien, Deutschland; András Siebold, Künstlerischer Leiter des Internationalen Sommerfestivals Kampnagel, Deutschland

Für den Hamburger Produzentenpreis Europäische Kino-Koproduktionen waren insgesamt neun Filme der Sektion "Freihafen" nominiert. Das Preisgeld wird von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Hamburger Produzentenpreis Deutsche Fernsehproduktionen, übergeben von Alexander Thies, Vorsitzender des Aufsichtsrats der VFF – Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten, geht an den Produzenten Ingmar Trost (Sutor Kolonko e.K.) für den Fernsehfilm "Das freiwillige Jahr", Regie: Ulrich Köhler und Henner Winckler.

Jury: Natja Brunckhorst, Drehbuchautorin und Regisseurin; Ilona Schultz, Produzentin; Friedrich Wildfeuer, Produzent

12 Filme aus der Sektion "Televisionen" waren für den Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen nominiert. Das Preisgeld wird seit 2014 von der VFF – Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten zur Verfügung gestellt.

Der mit 10.000 Euro dotierte Sichtwechsel Filmpreis, gestiftet vom Auswärtigen Amt, geht an den Regisseur Julien Elie für seinen Film Dark Suns. 

Jury: Sławomir Sierakowski, politischer Autor und Aktivist; Rita Thiele, Chefdramaturgin am Deutschen Schauspielhaus; Tatjana Turanskyj, Regisseurin und Mitbegründerin von Pro Quote Film

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis Der Politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung geht an den Regisseur Sebastian Brameshuber für seinen Film "Bewegungen eines nahen Bergs".

Jury: Barbara Duden, Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft; Catarina Felixmüller, Journalistin; Helena Wittmann, Regisseurin

Der mit 5.000 Euro dotierte NDR-Nachwuchspreis für Langfilmdebüts oder zweite Regiearbeiten geht in diesem Jahr an den Regisseur Mehdi M. Barsaoui für seinen Film Ein Sohn.

Jury: Marc Brummund, Regisseur; Knut Elstermann, Radiomoderator und Filmjournalist; Dagmar Jacobsen, Produzentin

Der mit 5.000 Euro dotierte Art Cinema Award des Internationalen Verbands der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.), geht an den Film Porträt einer jungen Frau in Flammen, Regie: Céline Sciamma, Verleih: Alamode.

Jury: Bénédicte Latinaud, Cinema Le Bourguet Forcalquier, Frankreich; Stefan Messner, Moviemento & City Kino Linz, Österreich; Iris Praefke, Kino Central, Kino Moviemento & Kino Toni Berlin, Deutschland.

Der Preis der Filmkritik , der seit 2018 in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik vergeben wird, geht an Leben im Fuchun Gebirge, Regie: Gu Xiaogang.

Jury: Olga Baruk, critic.de, Filmdienst, Filmbulletin; Jens Büchsenmann, NDR 90,3, NDR Kultur; Karin Franzke, Hamburger Abendblatt; Wenke Husmann, ZEIT online; Hannah Pilarczyk, SPIEGEL online; Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung, rbb Kulturradio; Julia Teichmann, Berliner Zeitung, Filmdienst.

Der mit 5.000 Euro dotierte Commerzbank-Publikumspreis im Rahmen der Sektion »Eurovisuell« geht an "Psychobitch", Regie: Martin Lund.

Der mit 5.000 Euro dotierte MICHEL Filmpreis, bereits am Nachmittag vergeben von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Ian und Barbara Karan Stiftung, geht ebenfalls an "Psychobitch", Regie: Martin Lund. www.filmfest-hamburg.de 

 



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August / September 2019

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