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news | firmenmeldungen    07.11.2019

DJI Agras MG1-S in der Malaria-Bekämpfung im Einsatz

Der Anbieter ziviler Drohnen- und Luftbildtechnologie DJI arbeitet zusammen mit Malaria-Präventionsspezialisten an der Entwicklung einer revolutionären Methode zur Bekämpfung der Krankheit.

Die DJI Agras MG1-S im Einsatz  © DJI

Die DJI Agras MG1-S im Einsatz © DJI

 

Durch die Kombination der Fachkenntnisse des Forschungsteams und der Drohnentechnologie von DJI wurde ein neuer Ansatz zur Bekämpfung der potenziell tödlichen Krankheit geschaffen. Zum ersten Mal besteht die Chance, einen Durchbruch in der Ausrottung der Malaria durch den Einsatz von Sprühdrohnen zu erzielen.

DJI hat sich einem Insektenforschungsteam auf Sansibar angeschlossen, um ein Pilotprojekt mit einer modifizierten DJI MG-1S Agras-Drohne durchzuführen. Die Drohne wird eingesetzt, um mückenverseuchte Reisfelder mit einer einzigartigen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Flüssigkeit auf Silikonbasis (Aquatain AMF) zu besprühen. Die Flüssigkeit wurde über stehendem Gewässer verteilt, um einen sehr dünnen Film zu bilden, der das Atmen der Puppen und Larven an der Oberfläche verhindert und sie somit absterben lässt.

“Wir sind stolz darauf, zusammen mit den wissenschaftlichen Experten Pionierarbeit zu leisten, um mit unseren Pflanzenschutzdrohnen Malaria zu bekämpfen. Wir hoffen sehr, dass dieser Ansatz wesentlich zur Bekämpfung dieser tödlichen Krankheit in den betroffenen Regionen der Welt beitragen wird", sagte Dr. Barbara Stelzner, Director of Marketing und Corporate Communication bei DJI Europe. "Die Reduzierung neuer Malaria-Infektionen wird nicht nur das Leiden der Menschen beenden, sondern auch dazu beitragen, größere Ernten zu erzielen und neue wirtschaftliche Perspektiven in Afrika zu eröffnen".

Mit Drohnen, die biologische Insektizide auf Reisfelder sprühen, will das Expertenteam aufzeigen, dass eine deutliche Reduktion der Moskitopopulation erzielt werden kann. Sie untersuchen die Larven und die aufkommende Moskitopopulation vor, während und nach dem Sprühen. Daraus soll abgeleitet werden, welche Auswirkungen die Vorgehensweise auf die Reisfeldbewässerung hat - welche in ganz Afrika betrieben wird.

"Diese Untersuchung wurde durch eine speziell angepasste DJI Agras MG-1S Sprühdrohne ermöglicht, die den Einsatz der Aquatain-Flüssigkeit über den Reisfeldern zulässt", erklärte Dr. Bart Knols, er ist der Wissenschaftler hinter dem Projekt, der sein Leben der Erforschung und Bekämpfung von Malaria widmet. "Der Einsatz von Sprühdrohnen erweist sich als unerlässlich für die effiziente Behandlung großer Reisfelder, da das manuelle Sprühen sehr zeitaufwendig ist und der Einsatz eines Hubschraubers zu kostspielig und sich als einfach unrealistisch darstellt."

Nach der Studie beabsichtigt das Forschungsteam die Ergebnisse in einem Fachblatt zu veröffentlichen und damit detaillierter auf die Auswirkungen einzugehen und weiterzutragen.

"Dieses Pilotprojekt ist der erste Versuch, Malaria in so großem Umfang mit Sprühdrohnen zu bekämpfen. Wenn die Ergebnisse dieser Tests den Erwartungen entsprechend positiv verlaufen, könnte dies einen enormen Schub in der Bekämpfung der Malaria bedeuten", sagte Prof. Wolfgang Richard Mukabana von der Universität Nairobi. Die Malaria-Eliminierung auf Sansibar ist die gesundheitspolitische Priorität des "Zanzibar Malaria Elimination Program“ (ZAMEP). Daher wurde die innovative Sprühtechnologie als vielversprechendes Mittel zur Auslöschung der Krankheit wohlwollend willkommen geheißen.

Dank des "Tanzania Flying Labs“, einer lokalen Robotik-Organisation mit einer Zweigstelle in der staatlichen Universität von Sansibar, trägt das Projekt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Mit Trainings über Flüge zur Datenerfassung und zur Geschäftsplanung gibt sie lokalen und regionalen Drohnenpiloten mehr Möglichkeiten.

www.dji.com

 



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Oktober / November 2019

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