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news | firmenmeldungen    08.11.2019

Blackmagic Raw Format Workflow bei "Portal"-Dreh

2nd Unit-Regisseur Hasraf Dulull arbeitete bei der neuen Scifi-Filmproduktion "Portals" sowohl bei der Bildakquise als auch bei der Postproduktion mit einem Blackmagic-RAW-Workflow.

Editing mit DaVinci Resolve Studio 16 ©BMD

VFX-Filmstill aus "Portals" ©BMD

VFX-Filmstill aus "Portals" ©BMD

 

 

 

Die Thriller-Produktion "Portals" wurde von Chris White in Zusammenarbeit mit Screen Media Films kreiert und produziert. Für die Schlussszene sowie die einrahmenden Start- und Endsegmente des Thrillers führte Hasraf "HaZ“ Dulull Regie. Die 2nd Unit-Aufnahmen entstanden mit einer Blackmagic Pocket Cinema 4K Kamera im Blackmagic RAW 12:1 Codec mit konstanter Bitrate.

Aufgrund des für diese Szenen bescheidenen Produktionsbudgets hatten Dulull und sein Team nur eine Woche für Vorbereitung und Dreharbeiten. Danach blieben ihnen zwei Tage für das Editing in DaVinci Resolve Studio 16. Auch die Auslieferung des finalen Schnitts und des DI-Materials in Kollaboration mit einem in L.A. ansässigen Postproduktionsteam erfolgte in DaVinci Resolve.

Über seine Beweggründe für einen Dreh in Blackmagic RAW erklärte Dulull: „Der Film "Portals" erzählt ein postapokalyptisches Ereignis, das aus vielen verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird und in dem Sequenzen mit einer Vielzahl von Darstellern, Szenarien und Drehorten vorkommen. Entsprechend viel Material musste ich innerhalb kürzester Zeit drehen. Dafür brauchte ich ein handliches und flexibles Format.“

Vor den Dreharbeiten habe er sichergehen wollen, dass das Postproduktionsteam in L.A. in der Lage war, die Bildnachbearbeitung des DaVinci Projekts mit seiner DRP-Datei vorzunehmen. „Ich machte ein paar Testaufnahmen, um den Look und die Stimmung zu veranschaulichen und um den Blackmagic-RAW-Codec und den Workflow für die Farbkorrektur zwischen meinem Londoner und dem Studio in L.A. zu testen.“

„Das machten wir während der technischen und örtlichen Erkundung, was sich als sehr nützlich erwies. Denn so sorgten wir dafür, dass unsere Kameras exakt die vom Postpro-Haus gewünschten technischen Spezifikationen hatten, nämlich einer Bildfrequenz von 23,98 FPS im Format 1:2,39 und 4K (4096 x 1716) mit einem Blackmagic Film Farbraum“, so Dulull.

Für den Schnitt in DaVinci Resolve auf einem MacBook Pro benutzte er die Blackmagic-RAW-Rushes direkt aus der Kamera. „Man würde erwarten, dass Blackmagic RAW aufgrund der Dateigröße die Postproduktion verzögert, doch das Gegenteil ist er Fall. Ich war beeindruckt, wie schnell ich ganz ohne Conforming vom Set zum Editing übergehen konnte. Ich verwendete einfach die Funktion für die automatische Synchronisierung, die all meine Blackmagic-RAW-Clips mit den extern aufgezeichneten Audiospuren synchronisierte“, erklärte Dulull. „Schon lange bin ich ein begeisterter Fan von Resolves Tracking-Feature. Mit ihr konnte ich zur Erzeugung von Effekten mühelos Augen tracken, ohne dass es wie eine Billigproduktion oder eine VFX-Einstellung wirkte. Mit dem vorab gerenderten VFX-Material konnte ich sogar während des Editings ruckzuck Compositings erstellen.“

Im letzten Nachbearbeitungsstadium wurde eine Festplatte mit allen Projektmedien nach L.A. geschickt. Als der finale Edit abgeschlossen war, konnte Dulull noch schnell die letzten Änderungen vornehmen und die DRP-Datei per E-Mail übersenden. Dulull sagte abschließend: „Die Abläufe waren recht einfach. Oliver Ojeil und das Postproduktionsteam bestehend aus Chad Van Horn und Danny Barone in L.A. waren für den Workflow sehr dankbar, denn sie mussten keinerlei Conforming mehr vornehmen.“  

 

www.blackmagicdesign.com 

 



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Oktober / November 2019

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