Technologie und Medienrealisation in Film und Video
news | medien    24.03.2020

Offener Brief der Filmszene an ZDF-Intendanten: Kurzfilm nicht abschalten

13 Filmverbände der Filmszene protestieren mit einem Offenen Brief an ZDF Intendant Thomas Bellut gegen die Abwicklung des Kurzfilms bei 3sat. Dutzende Filmemacher protestieren zudem mit eigenen Statements.

 

 

13 deutsche Filmverbände, von der AG DOK über die AG Kurzfilm bis zum Verband der deutschen Filmkritik (VDFK), haben einen offenen Brief an Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, unterzeichnet, in dem sie sich dem Protest der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen gegen die Abwicklung des Kurzfilms bei 3sat anschließen. In dem Brief appellieren sie an Bellut, „sich für eine Zukunft des Kurzfilms im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie die Nachwuchsförderung einzusetzen und die Medienpartnerschaft mit den Kurzfilmtagen fortzusetzen.“

Dutzende Filmemacher, darunter Edgar Reitz, Christoph Hochhäusler und Peter Nestler, und weitere Institutionen protestieren in Form eigener Statements. „Ich finde es einen Skandal, wie sich die öffentlich-rechtlichen Sender ihrer kulturellen Verantwortung entziehen. Im Falle des Kurzfilms ist es darüber hinaus ein Zeichen von Ignoranz und Phantasielosigkeit“, so der Regisseur Edgar Reitz. „Innovation ist auch und gerade im deutschen Film ohne den Kurzfilm nicht denkbar. Im Netz explodiert die Kreativität kurzer Formen, allein es fehlt oft an der richtigen Rahmung, den besten Arbeiten zu Sichtbarkeit zu verhelfen und ihren Macher*innen die Weiterarbeit zu ermöglichen. Es stünde dem öffentlich-rechtlichem Rundfunk gut zu Gesicht, hier tätig zu werden“, so Christoph Hochhäusler, Regisseur und Dozent an der DFFB.

Der gesamte Inhalt des Offenen Briefes vom 19. März ist zu lesen unter: https://www.kurzfilmtage.de/index.php?id=7137&L=0

 



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