Technologie und Medienrealisation in Film und Video
news | Förderungen    18.05.2020

Wettbewerb ermöglicht 50 Hochschulen neue KI-Professuren

50 Bayerische Hochschulen sind Gewinner beim KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern und wurden ausgewählt, ihre Konzepte für die Einrichtung einer KI-Professur umzusetzen. Die HFF München zählt dazu.

HFF München: Einbindung von KI und Cloud in Kreativ-Technisches  © romain geib

HFF München: Einbindung von KI und Cloud in Kreativ-Technisches © romain geib

 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission Prof. Dr. Peter Strohschneider stellte Wissenschaftsminister Bernd Sibler das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbs vor, über den sich die bayerischen Hochschulen bis Ende Februar 2020 um insgesamt 50 KI-Professuren bewerben konnten.

Die erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab.

HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Für eine Kunsthochschule wie die HFF München eine KI-Professur zu beantragen und umzusetzen, mag zunächst ungewöhnlich erscheinen. Dabei birgt gerade diese Verbindung ein besonderes Spannungsfeld zwischen technologischer Weiterentwicklung und inhaltlich-künstlerischer Auseinandersetzung. In diesem digitalen Forschungsfeld wollen wir die Einbindung von KI und Cloud in kreativ technischen Gewerken befördern und im Anschluss auch über die Lehre unseren Studierenden vermitteln. Ich danke dem Auswahlkomitee für diese besondere Möglichkeit, die die Bereiche Wissenschaft und Kunst beispielhaft miteinander verbindet, sowie beiden Leitern unserer Abteilung Technik Professor Dr.-Ing. Peter C. Slansky und Dr. Siegfried Fößel, dass sie diese Chance für die HFF München ergriffen haben.“

Es war eine große Resonanz auf den Wettbewerb zu verzeichnen, denn jede antragsberechtigte Hochschule im Freistaat beteiligte sich am Verfahren, insgesamt wurden 175 Anträge eingereicht, davon insgesamt 150 als Verbundanträge zwischen verschiedenen Hochschulen und Hochschultypen. Die Verbünde werden die Vernetzung unter den Hochschulen im Bereich KI stärken sowie Kompetenzen bündeln. Das Themenspektrum reicht dabei von der Erforschung hochautomatisierten Fahrens (Verbund Bayerisches KI-Mobilitätsnetzwerk/HAW Landshut) über sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege (Verbund d.DiM - Digital Disease Management – personalisierte Diagnostik, Therapie und Versorgung/TH Deggendorf) bis zur Grundlagenforschung für die Realisierung von vertrauenswürdiger KI-Software (Verbund Explainable Artificial and Amplified Intelligence (XAAI)/Otto-Friedrich-Universität Bamberg).

Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist eine von 50 Bayerischen Hochschulen, die den KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern gewonnen haben und damit ausgewählt wurden, ihre Konzepte für die Einrichtung einer KI-Professur umzusetzen. 

Sämtliche Anträge wurden einer rigiden wissenschaftlichen Qualitätsprüfung unterzogen und diejenigen ausgewählt (Bewilligungsquote: 29 %), die höchsten wissenschaftlichen Anspruch mit den stärksten Impulsen für eine dynamische Entwicklung dicht vernetzter KI-Forschung in Bayern verbinden.

Mit den 50 neuen im Wettbewerb vergebenen KI-Professuren soll – ausgehend vom KI-Zentrum in München und den Knotenpunkten in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt ein landesweites, thematisch fokussiertes Netzwerk in der KI-Forschung aufgespannt werden. Mit derzeit insgesamt 100 neuen Professuren auf diesem Zukunftsgebiet ist die Grundlage dafür gelegt, dass Bayern als Wissenschaftsstandort seine Sichtbarkeit und Wettbewerbsposition auf diesem begehrten Markt entscheidend verbessern wird.

 



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