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news | Neue Produkte    17.11.2020

Blackmagic Design stellt DaVinci Resolve 17.1 vor

Das Softwareupdate des gerade erschienenen DaVinci Resolve 17 unterstützt den neuen M1-Prozessor von Apple und ist jetzt kompatibel mit der ebenfalls neuen Big Sur Version des Betriebssystems macOS.

Blackmagic Design Grading © Blackmagic Design

Blackmagic Design Edit © Blackmagic Design

 

DaVinci Resolve 17.1 unterstützt Universal-Apps auf M1-Macs und steigert so die Leistung auf kleinen Laptops. Durch die vereinheitlichte Speicherarchitektur des M1-Prozessors wird die CPU- und GPU-Auslastung effektiver verteilt, womit sich PCI-Express-Transfers erübrigen. Die Kombination aus M1- und Metal-Verarbeitung zusammen mit DaVinci Resolve 17.1 bietet im Vergleich zu früheren Computergenerationen eine bis um das Fünffache verbesserte Leistungt. Des Weiteren ist DaVinci Resolve 17.1, aktuell nur für Mac erhältlich, kompatibel mit macOS Big Sur.

Die Public-Beta-Version von DaVinci Resolve 17.1 kann jetzt von der Blackmagic Design Website heruntergeladen werden.

Blackmagic Design veröffentlichte gerade erst mit DaVinci Resolve 17 ein großes neues Release mit über 300 Neuerungen. Neben HDR-Gradingtools und neu gestalteten Bedienelementen für die primäre Farbkorrektur gibt es mit der Fairlight Audio Core eine Fairlight Audioengine der nächsten Generation und Echtzeit-Unterstützung für 2.000 Audiospuren. Zudem umfasst die neue Version Dutzende andere zeitsparende Werkzeuge für Editoren wie einen umgestalteten Inspector und neue Ansichten für die Bin-Sortierung und Clip-Metadaten.

Für Coloristen wartet DaVinci Resolve 17 mit neuen Kreativwerkzeugen auf. In der neuen HDR-Palette können benutzerdefinierte Farbräder für gezielte Korrekturen erstellt werden. Die Bedienelemente für die primäre Farbkorrektur zeigen sich in einem neuen, bedienfreundlicheren Design. Zum automatischen Freistellen und Tracken von Objekten verwendet Magic Mask die DaVinci Neural Engine, und mit dem mesh- und rasterbasierten neuen Color-Warper können Farben mit neuen kreativen Ansätzen ausgereizt und gemorpht werden. Das Zeichnen von Power Windows wurde verbessert, es gibt neue Wipe-Optionen im Split-Screen-Modus, eine zusätzliche »Sat vs. Lum«-Kurve, verbesserte Scopes, Unterstützung für 17-Punkt-3D-LUTs und mehr. Darüber hinaus ermöglicht der riesige neue Farbraum DaVinci Wide Gamut eine noch hochwertigere Bildverarbeitung und Farbverwaltung.

DaVinci Resolve 17 ist auch das umfangreichste Update in der Geschichte von Fairlight. Neue Features, Tools und andere Verbesserungen wie der kontextsensitive Auswahlmodus mit aktualisierten Tastaturkürzeln machen es zu einer schnellen und hochwertigen Lösung für die Audiopostproduktion. Die neue Audioengine Fairlight Audio Core mitsamt der neuen Busarchitektur FlexBus unterstützt über 2000 Spuren. Nutzer können Audioclips nun rückwärts abspielen, die Lautheit analysieren, Transienten sichten und dazwischen umhernavigieren, beim Schneiden eine Videovorschau anzeigen, Automation verschieben, Dateien mit mehreren Kanälen exportieren und mehr.

In DaVinci Resolve 17 funktioniert der Cut-Arbeitsraum noch effektiver als zuvor. Spezielle Features sorgen für schnelle Arbeitsabläufe. Die neue Slate-Ansicht mit Bin-Unterteilungen für Metadaten bietet eine Option, um Einstellungen schnell zu sichten, zu sortieren und zu suchen. Im Audio-Trimmmodus werden zum präziseren Trimmen größere Waveforms angezeigt. Das Reframing schneidet Bilder automatisch neu zu, damit Nutzer Projekte im Hoch- oder Quadratformat oder in anderen Bildseitenverhältnissen exportieren können, ohne jede Einstellung einzeln ausrichten zu müssen. Mit der neuen Icon-Ansicht in der Bibliothek lässt sich eine Vorschau von Effekten, Übergängen und Titeln sichten. Man kann Projekte von ATEM Mini Pro ISO Mischern importieren und exportieren, es gibt einen neuen Clip-Inspector und es sind schnelle Timeline-Wechsel und mehr möglich.

Der Edit-Arbeitsraum wurde um Dutzende zeitsparende neue Features erweitert, die von professionellen Editoren gewünscht wurden. Neue Proxy-Workflows verbessern die Leistung erheblich und gestatten es, Projekte spielend zwischen Systemen zu verschieben. Nutzer können Clips jetzt vor Beginn des Schnitts in der Timeline synchronisieren, in eine Multicam-Gruppe konvertieren und nebenbei Anpassungen am Quellclip vornehmen. Zudem können einzelne Timelines und Bins freigegeben, 3:2-Pulldown in Echtzeit entfernt werden und mehr. Der Edit-Arbeitsraum unterstützt auch Matten und Keying für Compositings und Bewegungsunschärfe für bestimmte Übergänge. Überdies können effektlastige Abschnitte der Timeline als neue Datei ausgerendert werden. Die DaVinci Neural Engine erkennt Schnitte zwischen Szenen, liefert Deinterlacing und cleveres Reframing.

Im Fusion-Arbeitsraum erstellte Kompositionen können jetzt als Vorlagen zur Verwendung in den Edit- oder Cut-Arbeitsräumen gespeichert werden. Mit neuen Modifizierer-Animationskurven erfolgt das Retiming beim Anpassen der Animationsdauer im Schnitt automatisch. Die Audiowiedergabe mit Waveform-Anzeige vereinfacht die Kreation präzise getimter Animationen. Manche Marker können übergreifend im Fusion- und im Edit-Arbeitsraum verwendet werden und mehr. Zusätzlich wurde der Fusion-Arbeitsraum um 27 GPU-beschleunigte Resolve-Effekte erweitert, unter anderem Tools aus dem Color-Arbeitsraum für Rauschminderung und Detailschärfung. Mit neuen Lesezeichen zum Anzeigen von Nodes navigiert man ganz einfach durch große Compositings. Die Toolbar ist so anpassbar, dass sie alle Lieblingstools bereitstellt, und der Node-Editor unterstützt nun auch Hochformat.

DaVinci Resolve 17 bringt Verbesserungen an der Benutzeroberfläche und den Workflows durch die gesamte Anwendung hinweg. Im Media-Arbeitsraum wurde die Unterstützung für bestehende Formate verbessert und um neue erweitert. Es gibt neue Optionen für die Auslieferung, und das Design des Inspectors wurde in den Media-, Cut-, Edit-, und Fairlight-Arbeitsräumen vereinheitlicht. Auch die Timeline-Navigation wurde in DaVinci Resolve 17 über alle Arbeitsräume hinweg vereinheitlicht, der Metadaten-Support verbessert und neue Algorithmen für die Bildskalierung integriert. Hinzugekommen ist zudem die Möglichkeit, Smart-Bins, Smart-Filter und optimierte Medien projektübergreifend in einem System zu verwenden. Und es gibt jetzt noch mehr GPU- und CPU-beschleunigte Resolve-Effekte. Die Software punktet dazu mit einer neuen API zur Workflow-Integration, damit Entwickler von Fremdherstellern Asset-Management-Systeme und andere Tools in DaVinci Resolve einbinden können.

»Es freut uns sehr, Support für Macs mit dem neuen M1-Prozessor bereitzustellen«, so Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. »Uns ist es wichtig, DaVinci Resolve Nutzern die Möglichkeit zu geben, die neuen Macs zu kaufen und darauf native Software auszuführen, denn so erzielen sie die absolut optimalste Leistung. Das DaVinci Resolve Ingenieursteam hat großartige Arbeit hingelegt. Es ist spannend für uns, zu dieser technischen Revolution beizutragen.«

Weitere Informationen unter www.blackmagicdesign.com/de



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