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news | Auszeichnungen    13.04.2018

ARRI AMIRA Award 2018 geht an den Film CANIBA

Beim DOK.fest München wird zum dritten Mal der ARRI AMIRA Award verliehen. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung ist deutschlandweit einzigartig: Sie würdigt die herausragende Kameraarbeit bei einem Dokumentarfilm.

v.l.: Thomas Feuchtmann (Head of Marketing Business Unit Camera Systems ARRI), Ulrike Tortora, Prof. Tom Fährmann, Pia Lenz und Daniel Sponsel (Leiter DOK.fest München)

v.l.: Thomas Feuchtmann (Head of Marketing Business Unit Camera Systems ARRI), Ulrike Tortora, Prof. Tom Fährmann, Pia Lenz und Daniel Sponsel (Leiter DOK.fest München)

 

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor für ihre Leistung bei CANIBA, bei dem Véréna Paravel auch Regie führte. Der Film erzählt die verstörende Geschichte eines Japaners, der 1981 als 32-jähriger Student an der Sorbonne verhaftet wurde: Er hatte einer Kommilitonin in den Kopf geschossen, sie vergewaltigt und Teile ihres Körpers gegessen.

„Immer größer wird das eigene Bedürfnis, auf Abstand zu gehen, wir fühlen uns bedrängt, winden uns regelrecht vor der Leinwand, doch entziehen können wir uns nicht. Diese unausweichliche Konfrontation schaffen Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor durch ihre kluge und konsequente Bildgestaltung. Sie zwingen uns, eigenen Grenzen nachzuspüren und sie zeitgleich zu überschreiten", schrieb die Jury in ihrer Begründung.

Die Jury bildeten Ulrike Tortora (Filmeditorin), Prof. Tom Fährmann (Kameramann, Fotograf, Drehbuchautor, HFF-Professor) und Pia Lenz (Dokumentarfilmemacherin, Grimme-Preisträgerin 2018 für ALLES GUT).

Der ARRI AMIRA Award wird bei einer feierlichen Veranstaltung am 7. Mai um 20 Uhr im Audimax der HFF München verliehen. Stephan Schenk, Geschäftsführer ARRI Cinetechnik und verantwortlich für die Business Unit Camera Systems, wird den Preis an Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor überreichen. Anschließend wird der Gewinnerfilm CANIBA gezeigt.

Der ARRI AMIRA Award ist Teil der erfolgreichen Kooperation zwischen dem Filmtechnikunternehmen ARRI und dem DOK.fest München. Seinen Namen verdankt der Preis der AMIRA, einem für den Einpersonen-Betrieb konzipierten Kamerasystem, das ARRI auch für den Einsatz bei Dokumentarfilmen entwickelt hat. Filmemacher.innen waren mit der AMIRA bereits auf dem Mount Everest und in den Tropen unterwegs. Sie kommt aber auch bei hochwertigen Kino- und TV-Produktionen zum Einsatz.

Erstmals: Beyond the Images – Kameratag presented by ARRI

Die Arbeit der Bildgestaltung für Dokumentarfilme ist für Kameraleute in den allermeisten Fällen besonders herausfordernd. Sie haben selten die Möglichkeit, szenische Momente umfassend planen zu können, sie müssen viele Entscheidungen spontan treffen. Durch die Digita­lisierung sind die Ansprüche an Kameraleute nochmals sehr gewachsen. Das DOK.fest München veranstaltet deshalb am 7. Mai erstmals die eigene Veranstaltung "Beyond the Images – Kameratag presented by ARRI". Prominente Kameraleute halten Key­notes und Vorträge, diskutieren in Panels, präsentieren Best-Practice-Beispiele und bieten Hands-on-Work­shops an.

Unter anderem gibt der preisgekrönte Regisseur und Kameramann Richard Ladkani eine Masterclass (7. Mai, 18-19 Uhr, HFF Audimax). Der Österreicher sorgte zuletzt mit seiner Netflix-Dokumentation "Ivory Game“ über illegalen Elfenbeinhandel, an der Leonardo DiCaprio als Executive Producer beteiligt war, für internationales Aufsehen. In der Masterclass spricht Ladkani über sein aktuelles Filmprojekt: Es handelt vom Kampf gegen die Zerstörung eines gesamten Ökosystems in den Gewässern vor der Küste Mexikos.

Das 33. DOK.fest München findet vom 2. bis 13. Mai 2018 statt. www.dokfest-muenchen.de 

 



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