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news | firmenmeldungen    26.11.2018

ARET Ü-Wagen gewinnt BroadcastPro Middle East Engineering Award

Der vom mailändischen Systemhaus und Lawo-Partner ARET auf der IBC präsentierte Radioübertragungswagen überzeugte mit seinem innovativen Konzept und wurde mit dem BroadcastPro Middle East Engineering Award ausgezeichnet.

Fotos © Lawo

 

 

Der neukonzipierte Ü-Wagen von ARET, der auch Lawo IP-Equipment integriert, gewann  den Preis in der Kategorie "Outstanding Innovation in OB Engineering“.

Beim Entwurf und Bau des Fahrzeugs wurden alle Anforderungen des Kunden umgesetzt. Beispielsweise muss der für den Einsatz im Nahen Osten vorgesehene Ü-Wagen dem dortigen Klima standhalten und unter allen Umständen schnell einsatzbereit sein. Eine Besonderheit des Fahrzeugs besteht darin, dass es sowohl mit als auch ohne ausgefahrener Seitenwand voll funktionsfähig ist.

Das Herzstück dieses Trucks basiert auf Lawo-IP-Technologie: Als Mischpult kommt ein sapphire mit 24 Fadern zum Einsatz. Ein mit 8 Fadern bestücktes crystal fungiert als Backup-Mixer. Beide Radio-Broadcast-Pulte sind an Lawos Verwaltungs- und GUI-Konfigurationssoftware VisTool angebunden. Damit ist es möglich, die Funktionalität der Mischpulte zu erweitern und sie über einen Touchscreen-Monitor vom benachbarten Radiostudio aus zu ansteuern.

Der Ü-Wagen besitzt zwei große Bereiche, die bei ausgefahrener Seitenwand durch einen Korridor miteinander verbunden sind. Zwei Panorama-Studiofenster erlauben die Interaktion der Moderatoren und Gäste im Studiobereich mit dem Publikum um das Fahrzeug herum, beispielsweise bei Produktionen auf öffentlichen Plätzen, bei Konzerten und in Stadien. Für noch mehr Synergie mit dem Publikum ist der Ü-Wagen mit einer PTZ-Kamera ausgestattet, die auf einem Teleskopmast mit einer maximalen Höhe von acht Metern positioniert ist, um Bilder von der Menge draußen einzufangen.

Das Fahrzeug verfügt über einen Heck- und einen Fronteingang, die beide direkt auf der Hauptstruktur des Ü-Wagens aufsetzen und nicht am seitlichen Auszug positioniert sind. Diese Anordnung ermöglicht den Zugang sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Auszug. Ein kleiner Vorraum zwischen Eingang und Studio dient als Wartebereich, der bei laufender Sendung den Aufenthalt im Fahrzeug ermöglicht, ohne dass das Radioprogramm gestört wird.

Das Radiostudio verfügt über einen modular gestalteten Tisch, an dem –je nach Konfiguration– unterschiedlich viele Gäste Platz haben. Bei geschlossenem Auszug bietet er dem Moderator und bis zu drei Gästen Platz, bei Vollauszug kann die Gästezahl auf sechs erhöht werden. Der Tisch ist so konstruiert, dass man die Form und Position blitzschnell ändern und von einer Seite des Studios zur anderen bewegen kann.

Die Ecken des Studios sind mit einem Beleuchtungssystem sowie Fernseh- und PTZ-Kameras ausgestattet, um Videobilder des Moderators und der Gäste während der Sendung aufzunehmen. Die Integration mit dem Videoumschalter ermöglicht die Steuerung der PTZ-Kameras direkt vom Mischpult aus. Bei Bedarf kann der Moderator über einen Touchscreen auf dem Studiotisch die Kameras selbst steuern, sich Aufzeichnungen anschauen und Voreinstellungen abrufen. Ein im Studio platzierter 49”-Monitor erlaubt es, die Bilder der PTZ-Kameras live zu verfolgen. Alternativ können die Bildinformationen des Multiviewers oder der installierten Computer angezeigt werden.

Die Akustik des Hörfunkstudios und des technischen Bereichs wurde mit einer speziellen Ausstattung optimiert und bietet eine hervorragende Schalldämmung.

Die Philosophie hinter der Konstruktion des Radiostudios im Ü-Wagen entspricht der eines typischen Aufnahmestudios und wurde mit einer „Box in the Box“ realisiert: Wände, Decken und Boden sind im Sinne einer optimalen akustischen Trennung mit besonderen Materialien verkleidet. Die Wände und die Decke des Technikraums übernehmen das Konzept des Hauptstudios und bieten eine vergleichbare Akustik sowie exzellente Schalldämmeigenschaften. Im hinteren Teil befindet sich ein kleiner Geräteraum, der alle Geräte beherbergt, als Stauraum genutzt werden kann und akustisch vom Technikbereich getrennt ist.

Jeder Bereich, einschließlich der Racks, besitzt eine redundante Klimaanlage. Ferner verfügt der Ü-Wagen nach ARET-Standard über ein automatisches Nivellierungs- und Stabilisierungssystem, das ferngesteuert werden kann, sowie über ein Logiksystem zur Steuerung von mechanischen Bewegungen und der Transportbedingungen. www.lawo.com 

 



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