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news | Veranstaltungen    03.01.2019

Filmmuseum München: Große Emelka-Retrospektive und "Künstlerkino“

Nach der Weihnachtspause beginnen zwei große Filmreihen im Filmmuseum München: Am 8. Januar eröffnet die Retrospektive zur Münchner Produktionsgesellschaft Emelka, am 9. Januar die Reihe "Künstlerkino“ in Kooperation mit KINO DER KUNST, das vom 30. April bis zum 5. Mai 2019 in München stattfindet.

Still aus der Emelka-Produktion OPIUM (1919) von Robert Reinert, Foto: Filmmuseum München

Still aus THE SINGING SCULPTURE (Gilbert & George) (1991) von Philip Haas, Foto: Filmmuseum München

 

Das Filmmuseum München zeigt vom 8. Januar bis zum 27. Februar 2019 ausgewählte Emelka-Produktionen, darunter eigene Restaurierungen des Filmmuseums wie OPIUM (1919) von Robert Reinert, NATHAN, DER WEISE (1922) und HELENA. DER UNTERGANG TROJAS (1924) von Manfred Noa sowie Wochenschauen und Kurzfilme. Die Stummfilme werden von Richard Siedhoff, Sabrina Zimmermann & Mark Pogolski, Günter A. Buchwald, Masako Ohta oder Joachim Bärenz live im Kino begleitet.

Die Produktionsgesellschaft Münchner Lichtspielkunst AG (M.L.K.), die am 1. Januar 1919 in Geiselgasteig gegründet wurde, war nach der in Berlin ansässigen Ufa der zweitgrößte Filmkonzern in Deutschland. Der Name jedoch ist den meisten unbekannt, im Gegensatz zur Nachfolgerin, der Bavaria Film GmbH. Wie die Ufa vereinigte der neue Konzern Emelka Produktion, Verleih und Kinopark, eine Kulturfilm-Abteilung, Filmkopieranstalten und Ateliers. Zwölf Jahre nach der Gründung war das Konzept jedoch hinfällig geworden, so dass die Emelka 1932 Konkurs anmeldete. Die Großproduktion von Karl Grunes Historienfilm WATERLOO (1929) brachte den Konzern zu Fall. Im Gegensatz zur konkurrierenden Ufa hatte die Emelka die Entwicklung des Tonfilms völlig unterschätzt.

 

Vom 9. Januar bis zum 27. Februar 2019 nimmt das Filmmuseum München die erfolgreiche Kooperation mit KINO DER KUNST mit der Reihe "Künstlerkino“ wieder auf und präsentiert als Vorlauf gemeinsam immer mittwochs um 21.00 Uhr im Filmmuseum acht Programme mit Filmen von Künstler*innen, die auch Filme gedreht haben und dabei einen besonderen Blick auf die Bilder und das Kino beweisen: der chilenische Dramatiker, Dichter und Zeichner Alejandro Jodorowsky, der Street Art Künstler Banksy, die Medienkünstler Christoph Girardet & Matthias Müller, die Fotografin und Dokumentaristin Agnès Varda, die italienische Künstlerin Rä di Martino, der Surrealist Salvador Dalì und die Bildhauerin und Aktionskünstlerin Rebecca Horn. Alle Filme werden von den Filmemacher*innen oder anderen "Paten“ vorgestellt.

Programmänderung: Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch, 9.1. um 21.00 wird das Programm THE SINGING SCULPTURE (1991) von Philip Haas und THE WORLD OF GILBERT & GEORGE (1981) des britischen Künstlerpaares ohne die angekündigten Gäste gezeigt. In der "Open Scene“ am Donnerstag, 10. Januar 2019 um 19.00 Uhr wird das Filmprogramm von Mittwoch wiederholt und dann werden die beiden Künstler Gilbert & George sowie der Regisseur Philip Haas im Filmmuseum begrüßt.

 

Mehr Informationen zum Programm unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film

Der Eintritt kostet € 4 / € 3 für Mitglieder des Fördervereins MFZ. € 2 Aufschlag bei Live-Musik.

Karten können vorbestellt werden unter Tel. 089-233 96450.

 



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