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news | Veranstaltungen    10.05.2019

DOK.fest München 2019 gestartet

Am 8. Mai 2019 wurde das 34. DOK.fest München feierlich eröffnet: 1.400 Zuschauer.innen sahen im voll besetzten Deutschen Theater den Eröffnungsfilm THE WHALE AND THE RAVEN, in Anwesenheit der Regisseurin Mirjam Leuze, ihres Teams und der Protagonistin, der kanadischen Walforscherin Janie Wray.

v.l.: Dr. Hans Michael Strepp (Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Digitales), Mirjam Leuze (Regisseurin), Dr. Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der LH München), Janie Wray (Protagonistin), Werner Steer und Carmen Bayer (Geschäftsführer Dt. Theater), Daniel Sponsel (Leiter DOK.fest München) © Int. Dokumentarfilmfestival München

v.l.: Dr. Hans Michael Strepp (Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Digitales), Mirjam Leuze (Regisseurin), Dr. Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der LH München), Janie Wray (Protagonistin), Werner Steer und Carmen Bayer (Geschäftsführer Dt. Theater), Daniel Sponsel (Leiter DOK.fest München) © Int. Dokumentarfilmfestival München

 

Der Eröffnungsfilm des 34. DOK.fest München entführt in ein einzigartiges Biotop: Fjorde an der Westküste Kanadas, die Zufluchtsort für Orcas, Buckel- und Finnwale sind. Doch in der Nähe ist eine gigantische Exportanlage für Flüssiggas geplant, und das Gas soll auf Supertankern durch die Fjorde exportiert werden – eine existenzielle Bedrohung für das Naturparadies und die Wale, die dort leben.

Der Film ist Teil der diesjährigen Themenreihe des Festivals, "DOK.focus humaNature", die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur beschäftigt. „Ein Drittel der Meere ist laut neuestem UN-Bericht überfischt, circa ein Viertel der Böden ausgelaugt, das Artensterben so hoch wie nie und das Erreichen der gesetzten Klimaziele sehr unwahrscheinlich", so Daniel Sponsel in seiner Eröffnungsrede. „Greta Thunberg, unser gutes Gewissen, spricht in ihrer jugendlichen Unbedarftheit all das aus, was wir nur ab und zu heimlich zu denken wagen: Unsere Zukunft ist nicht mehr ganz so offen, wie sie sein könnte und wir selbst sind die Ursache dafür. Wir müssen unser Leben ändern."

Daniel Sponsel feierte mit der Eröffnung des Festivals auch ein persönliches Jubiläum: Er leitete das DOK.fest München erstmals vor zehn Jahren. Seither ist das Festival stetig gewachsen. Dieses Jahr sind 159 Filme aus 51 Ländern zu sehen, davon 109 in Premiere. Rund 150 Filmschaffende und Expert.innen aus aller Welt werden in den nächsten elf Tagen mit dem Münchner Publikum über die Festivalfilme diskutieren. „Mein Dank geht an alle Förderer, Sponsoren und Partner – ohne sie wäre das DOK.fest München nicht zu dem geworden, was es jetzt ist", sagte Sponsel. Insbesondere dankte er Münchens Kulturreferenten Hans-Georg Küppers, der im Sommer in den Ruhestand geht: „Ohne Küppers' frühe und dauerhafte Unterstützung hätte das DOK.fest in den vergangenen zehn Jahren niemals eine solche Entwicklung nehmen können."

Hans-Georg Küppers betonte in seiner Begrüßungsrede, wie wichtig der Dokumentarfilm heute ist: „Gerade heute in Zeiten von Fake News, alternativer Fakten und vermeintlich einfacher Lösungen für komplexe Probleme bietet uns der Dokumentarfilm etwas Unverzichtbares: nämlich spannende Einblicke in die Wirklichkeit da draußen. Der Dokumentarfilm ist und bleibt ein wichtiger Seismograph politischer, sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen." Und Küppers würdigte das DOK.fest München: „Mein ganz besonderer Dank gilt Daniel Sponsel, der nun seit zehn Jahren das Festival leitet und es kontinuierlich zu einer ersten Adresse für den Dokumentarfilm aufgebaut hat – mit stets wachsendem Zuspruch bei den Münchner Filmfans."

Hier schloss Dr. Hans Michael Strepp, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Digitales, an: „Mit 159 Filmen aus über 50 Ländern ist das Festival mittlerweile das größte reine Dokumentarfilmfestival in Deutschland und gehört zu den wichtigsten in Europa. 45.000 Zuschauer waren letztes Jahr dabei – das ist eine Vervierfachung in weniger als zehn Jahren." Immer wichtiger werde auch die Branchenplattform DOK.forum, die dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Chancen der Digitalisierung für die Filmbranche legt: „Das DOK.forum ist inzwischen fester Treffpunkt und die Denkfabrik der deutschsprachigen Branche", sagte Strepp.

Weitere Informationen zum 34.DOK.fest München (8. bis 19. Mai 2019) und zu allen 159 Filmen unter www.dokfest-muenchen.de.

 



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