Technologie und Medienrealisation in Film und Video
news | Veranstaltungen    28.06.2019

Das neue Ernst Leitz Museum öffnet seine Pforten

Ab dem 28. Juni 2019 ist das Ernst Leitz Museum in Wetzlar mit der ersten großen Retrospektive zu Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler eröffnet.

Dr. Paul Wolff: Das Opel-Bad in Wiesbaden, 1934 Quelle: Ernst Leitz Museum

Alfred Tritschler: Die Dame. Große Köpfe, 1932 Quelle: Ernst Leitz Museum

 

Das Ernst Leitz Museum soll zu einer zentralen kulturellen Institution von nationaler und internationaler Strahlkraft entwickel werden, in der sich zahlreiche unterschiedliche Facetten der Fotografie begegnen und entdeckt werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Erforschung und Vermittlung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der modernen Fotografie.

Das Museum bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Unternehmensmuseum und Fotomuseum. Es soll daher für ein vielseitiges und fundiertes wissenschaftliches Wirken stehen, das sowohl Fotografie-Ausstellungen mit einschließt, als auch Projekte zur Unternehmensgeschichte oder zu technologischen Aspekten der Fotografie. Es greift relevante Fragestellungen der Fotografie auf und schafft Bezüge zu aktuellen Diskursen fotografischer Themen. Das Museum möchte seine Arbeit als lebendige, zukunftsorientierte Institution beständig fortentwickeln, um den Kreis der fotografisch Interessierten und Engagierten zu erweitern. Dementsprechend bietet es Gästen verstärkt inszenierte Ausstellungen und Erlebnisräume. Dazu gehört zukünftig auch, viele Inhalte digital verfügbar zu machen.

Mit der ersten großen Retrospektive zu Dr. Paul Wolff (1887–1951) und Alfred Tritschler (1905–1970) werden zwei der kulturgeschichtlich bedeutendsten deutschen Fotografen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt.

DR. PAUL WOLFF & TRITSCHLER.

Licht und Schatten – Fotografien 1920 bis 1950

Bis heute bekannt sind Wolff & Tritschler als Pioniere der Leica,, als herausragende Techniker und Vorreiter eines lebendigen Stils in Illustrations- und Reportagefotografie. Ihr auf 700.000 Aufnahmen geschätztes Werk spiegelt alle maßgeblichen Trends der fotografischen Moderne wie Automobilität, Faszination Zeppelin, Architekturmoderne, Industrialisierung, aber auch die Zeit des Nationalsozialismus, Weltkrieg und Zerstörung. Nicht zuletzt diese thematische Breite macht zusammen mit einem sicheren Blick, einer Lust am Sehen und Zeigen, einem deutlichen Bekenntnis zur Kamera als Medium der Kommunikation im technischen Zeitalter das Besondere ihres Œuvres aus. Ihrem Selbstverständnis nach waren Wolff & Tritschler keine Künstler, sondern verlässliche Dienstleister, deren Frankfurter Unternehmen alle Aufgaben neuzeitlicher Fotografie bediente – vom idealisierenden Kalenderblatt bis zur modernen Konsumgüterwerbung, vom dynamischen Sportfoto bis zur strengen Architekturaufnahme.

Die Eröffnungsausstellung ist vom 28. Juni 2019 bis zum 26. Januar 2020 im Ernst Leitz Museum zu sehen:

www.ernst-leitz-museum.de



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Ausgabe
Oktober / November 2019

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