Technologie und Medienrealisation in Film und Video
news | Veranstaltungen    05.09.2019

Retrospektive Katja Raganelli

Das Filmmuseum München zeigt vom 11. September bis 18. Dezember 2019 eine Reihe von Filmporträts über internationale Filmemacherinnen der Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Katja Raganelli.

rechts Katja Raganelli im Gespräch mit Simone Blaché, Tochter von Alice Guy-Blaché – Quelle: Filmmuseum München

rechts Katja Raganelli im Gespräch mit Simone Blaché, Tochter von Alice Guy-Blaché – Quelle: Filmmuseum München

 

Eine Entdeckung ist die in München lebende Filmemacherin Katja Raganelli, die zum ersten Jahrgang der Absolvent*innen der HFF München zählt und die u.a. zahlreiche Dokumentarfilme über internationale Filmemacherinnen gedreht hat. Das Filmmuseum München hat vierzehn filmische Porträts ausgewählt, darunter über Agnès Varda, Barbara Loden und Margarethe von Trotta, und sie für die Vorstellung jeweils mit einem Spielfilm der vorgestellten Filmemacherin kombiniert. Katja Raganelli ist mehrfach zu Gast.

Der Anfang der Retrospektive am 11. September ist gleich der Abschluss der Internationalen Stummfilmtage, in deren Rahmen Katja Raganelli ihren Essayfilm über Alice Guy-Blaché, die erste Filmemacherin der Welt, aus dem Jahr 1996 vorstellt. Deren sieben Kurzfilme werden von Richard Siedhoff am Flügel begleitet. Katja Raganelli drehte und produzierte die meiste Zeit gemeinsam mit dem Kameramann Konrad Wickler. Das erste Porträt war über die französische Filmemacherin Agnès Varda, die Raganelli und Wickler 1977 in Paris und bei den Dreharbeiten zu DIE EINE SINGT, DIE ANDERE NICHT besuchten. Beide Filme werden am 18. September gezeigt.

Beachtlich ist die Bandbreite und Beharrlichkeit, mit der Katja Raganelli ihren filmenden Frauen nachspürte. Liliane de Kermadec lernte sie über Agnès Varda kennen, dieser Kontakt führte wiederum zur Schauspielerin und Regisseurin Delphine Seyrig. Auf die Schwedin Mai Zetterling wurde Katja Raganelli bei den Filmfestspielen von Venedig aufmerksam und fand im Laufe der Interviews heraus, das sich Zetterling mit Magie und Heilkunde beschäftigte. Das Porträt über Mai Zetterling und deren Spielfilm AMOROSA (1986) wird am 4. Dezember gezeigt.

Auch die Frauen Hollywoods porträtierte Katja Raganelli treffend unter dem Titel UNSICHTBARE FRAUEN – FILMEMACHERINNEN IN HOLLYWOOD. Joan Micklin Silver, Dorothy Arzner, Barbara Loden finden in ihren Porträts eine Stimme.

Zu den deutschen Filmemacherinnen zählen die Erfinderin des Silhouettenfilms Lotte Reiniger – deren Abenteuer des Prinzen Achmed am 18. Dezember den Abschluss bilden – und Margarethe von Trotta, die am 16. Oktober zu Gast sein wird und ihren Wunschfilm SCHWESTERN ODER DIE BALANCE DES GLÜCKS (1979) persönlich im Kino vorstellen wird. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr.

Das vollständige Programm unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film




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Ausgabe
August / September 2019

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