Technologie und Medienrealisation in Film und Video
news | Veranstaltungen    13.10.2020

Edimotion 2020 wird hybrides Festival

Edimotion (ehem. Filmplus) hat sich entschieden, sowohl ein Live-Festival als soziale Begegnungsstätte und das Kino als zentralen Ort des Filmerlebnisses zu erhalten, als auch größere Teilhabe für Akkreditierte aus dem In- und Ausland zu ermöglichen, die in diesem Jahr angesichts steigender Coronazahlen nicht den Weg nach Köln antreten können oder wollen.

 

Zum 20. Jubiläum (23. - 26. Oktober) kann das Festival mit Unterstützung des Landes NRW eine hybride Variante realisieren: Alle 15 Filme im Wettbewerb um die Schnitt Preise und weitere Screenings sind sowohl vor Ort mit den nominierten Editor*innen und Publikum im Kino, als auch über eine Online-Plattform zugänglich. Auch die live geführten Montagedialoge mit den Nominierten und der Ehrenpreisträgerin Karin Schöning werden aufgezeichnet und online für Akkreditierte zugänglich gemacht.

Das bvft-Tonforum zu »7500« wird mitsamt Film und Werkstattgespräch auch in hybrider Form angeboten. Die Sektion Themenschwerpunkt findet hingegen ausschließlich online statt – hier ermöglicht die Verlagerung der Diskussionsrunden und Vorträge ins Virtuelle eine verstärkte Sicherheit vor Ort durch verlängerte Lüftungspausen genauso wie eine gleichwertige Teilhabe von Live- und Online-Festivalgästen am virtuellen Dialog.

 

Themenschwerpunkt Edi-Motion

Der Themenschwerpunkt 2020 widmet sich unter dem Motto »Edi-Motion – Schnitte in Bewegung« einer besonderen Dimension der Montage, ihrem Verhältnis zu der für das Medium Film wesensbestimmenden Bewegung. Wie verhält es sich mit filmischen Sujets, in denen Bewegung im Bild der Kern des Kunstwerks ist? In dem Tanz, Körper und (Wettkampf) choreographien zentraler filmischer Betrachtungsgegenstand sind und doch mehr transportieren sollen als erotisch-unterhaltsamen Schauwert, Spannungsmomente im Zieleinlauf oder simple rise and fall-Dramaturgie? Die Sektion besteht aus einem Vortrag von Kultur- und Filmjournalist Georg Seeßlen und zwei Themenpaneln mit Gast-Editor*innen, die die Theorie des Filmschnitts und dessen Praxis in Bezug auf die Montage im Boxerfilm, im Tanzfilm und in Sportdokumentarfilmen reflektieren.

 

bvft-Tonforum: Nur hören, nichts sehen: Die Tongestaltung von 7500

In Kooperation mit Edimotion richtet die Berufsvereinigung Filmton (bvft) erneut ein Screening mit anschließendem Werkstattgespräch zum Filmton aus. „7500“ (R: Patrick Vollrath) ist ein hyperrealistischer Thriller, der sich fast ausschließlich an einem Ort und in Echtzeit abspielt wodurch die Spannung größtenteils jenseits des Sichtbaren auf akkustischer Ebene erzeugt wird – wobei der Film auf jegliche Filmmusik verzichtet. Zu welcher Phase des Schnitts hat die Tongestaltung begonnen? Wie sind die bedrückenden Atmosphären entstanden? Im Werkstattgespräch stellen sich Dialogeditorin Simone Weber und Mischtonmeister Matthias Lempert diesen und weiteren Fragen des Publikums.

Screening: 7500 (DE/AUT 2020), R: Patrick Vollrath, 92 Min
Montag, 26.10.2020, 13:00 Uhr, OFF Broadway

Im Anschluss: Werkstattgespräch
Montag, 26.10.2020, 15:00 Uhr, OFF Broadway
mit: Matthias Lempert, Mischtonmeister
Simone Weber, Dialogeditorin
Moderation: Dietmar Kraus

 

Weitere Informationen zu den Wettbewerbsfilmen rund um die Schnitt Preise, zum Ehrenpreis Schnitt, zum Internationalen Programm und zur Edimotion Akademie unter www.edimotion.de.

 



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